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Monat: August, 2008

David Beavan zeigt Sunday Walk – Kunstausstellung mit neuen Arbeiten

David Beavan, der bekannte Landschafts-, Tier- und Portraitmaler zeigt neueste Arbeiten in der Ausstellung Sunday-Walk in Steinfeld.

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Beavan ist im Sommer in Norddeutschland unterwegs gewesen und hat sich von der umgebenden Natur inspirieren lassen.

Seine Motive sind angelehnt an die Weite des ländlichen Raumes, werden in seiner Malerei aber dem direkten Raumbezug als lokalisierbare Ort entzogen und wandern weiter. In bester Tradition der Landschaftsmalerei beginnend mit Caspar David Friedrich und seinen Nachfolgern, entstehen so Landschaften, die sich von der Wirklichkeit lösen und zu Seelenlandschaften werden.

Diese Seelenlandschaften mit „Aha-Effekt” hat der große amerikanische Künstler Edward Hopper in der Tradition Friedrichs als Erster entwickelt. So konnten Bilder entstehen, die lösgelöst von ihren Örtlichkeiten zu Ikonen von Landschaftsmalerei wurden.

Alle Motive die in den Arbeiten Beavens zu finden sind, lösen sich von dem realen Raum und lassen den Maler, der den Blick für uns im Bild scheinbar fixieren konnte, zu unserem Verbündeten, unserem Ausflugskompagnon werden.

Wieder mal den heimischen Kirchturm sehen, die verlassene Bahntrasse im wogenden Feldermeer, die großen, tiefen Horizonte der Heimat. Aber auch die Reiseziele oder die fremden, ausländischen Weiten finden sich wieder.

Arbeiten die Freude machen, mit dem Blick in ihnen unterwegs zu sein. Und doch sind sie konstruierte, komponierte Ansichten, die mit der Wirklichkeit nur im Anfang des Entstehens zu tun haben. Der Künstler schafft für den Betrachter eine Landschaft, die optisch nachvollziehbar, mit der Seele aber nachempfindbar ist.

Diese Klasse in der Ausdrucksfähigkeit macht den Erfolg von David Beavans Landschaftsmalerei in Ölskizzen aus und hat dem Maler schon viele Sammler seiner Kunst eingebracht. Die aktuelle Serie ist im Sommer 2008 entstanden und wird in der Ausstellung „Sunday Walk” das erste Mal öffentlich gezeigt.

Die Kunstagentur Hoffmann hat die Erstellung der Katalog- und Ausstellungstexte, sowie die Pressearbeit zur Ausstellung übernommen.

Weitere Werke von David Beavan finden Sie in unserer Galerie.

Bismarckhering frisch eingetroffen – Regina Stolzmann bei Perlfisch

Die Düsseldorfer Künstlerin Regina Stolzmann stellt ihre neue Edition von Druckgrafik im Rahmen des Perlfisches Düsseldorf vom 30. bis zum 31. August 2008 in den Räumen des Ateliers Headwig, Tußmannstr. 70 aus.

Die Edition besteht aus Fischdruckarbeiten, die unter dem Titel “Bismarckhering – frisch eingetroffen” firmieren.

 

Der Wortwitz und die Präzision in der gedrucken Edition machen den Zauber der “maritimen” Arbeiten aus. Der Perlfisch als Kunst, Ausstellungs- und Galerieevent im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort wird in diesem Jahr von 21 Galerien, Ateliers, Kneipen und Bars veranstaltet. Diese eigene Mischung aus Happening, neuer zeitgenössischer Kunst und Event bereichert die Düsseldorfer Kunst- und Galerieszene seit wenigen Jahren.

Weitere Werke von der Künstlerin Regina Stolzmann finden Sie hier in der Kunstagentur Hoffmann.

Artists Unlimited e.V. zeigt Anne Doris Borgsen – Brigitte Fuhrmann-Mau Malerei, Installation, Fotografie

Am Freitag, den 12.09.2008 ab 19 Uhr wird die Ausstellung Anne Doris Borgsen – Brigitte Fuhrmann-Mau: Materialbilder, Installation, Fotografie in den Räumen der Artists Unlimited e.V, August-Bebel-Str.94 in Bielefeld eröffnet. Die Einführung sowie die Pressearbeit übernimmt die Kunstagentur Hoffmann.

Der gemeinsame Ausstellungstitel von den bekannten Bielefelder Künstlerinnen Anne Doris Borgsen und Brigitte Fuhrmann-Mau hört sich für den Außenstehenden vielleicht wenig spektakulär an. Der Kenner und die Freunde der Kunst der beiden Künstlerinnen wissen aber, dass beide für ungewöhnliche, emotional tief berührende Kunst stehen, die sich Raum schafft. Beide Künstlerinnen sind über Jahre freundschaftlich verbunden, so dass beide ihre jeweilige Formensprache auch im Spannungsfeld zueinander aushalten und sich gegenseitig befeuern.

Anne Doris Borgsen ist einem Phänomen der Menschheit auf der Spur. Dem Kopf, genauer dem weiblichen Kopf bzw. dem zu verhüllenden, verstellenden für jede Form von Interaktion offenen Körperteil des Menschen, an dem sich, weil immer und überall sichtbar, seit Jahrhunderten Diskussionen entzünden, ist die Künstlerin nachgegangen.

Das Mittelalter hat nach Köpfen gezählt, ohne Hut ging man nicht aus dem Haus, „man wurde unter die Haube gebracht“, „man nahm den Schleier“. Bei den meisten dieser Begriffe geht es um den Kopf „der Frau“, auch wenn neutrale bzw. männliche Begriffe wie „man“ als Synonym für alle Menschen gemeint ist.

Kulturkreise der Erde kennen unterschiedliche Umgehensweisen mit dem Kopf der Frau. Der Kopf wird geschlechtsspezifisch geschmückt, tätowiert, bemalt, ideologisch geprägt verhüllt, die Haare werden offen oder zu kunstvollen Frisuren aufgetürmt getragen. Es wird mit Perücken gearbeitet und immer wieder in die Natur, nach dem Schönheitsideal der Zeit und der Gesellschaft korrigierend eingegriffen.

Neben der Diskussion um das Tragen eines Kopftuches im öffentlichen Raum, ist der Lockenwickler zu dem Synonym für Veränderung des weiblichen Kopfes geworden. Waren im 18. Jh. noch Brennschere und Perücke notwendig,

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Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel e.V. – Jurysitzung für den nächsten Schritt

Für den Förderverein Kunst-und Erlebnispfad Hooksiel e.V. steht der nächste Meilenstein seiner jungen Geschichte an. 2005 gründeten kunstinteressierte und kunstschaffende Menschen in Hooksiel den Förderverein Kunst-und Erlebnispfad Hooksiel e.V. mit dem Ziel, das historische Gemeindeherz mit guter Kunst aufzuwerten.

Das historisch und urlaubstechnisch interessante Gemeindeörtchen mit den alten Backsteinhäusern, hat seinen Charme bewahrt und zieht jedes Jahre viele tausend Besucher an. Für diese, aber auch für die Einheimischen soll ein familienfreundlicher, “bespielbarer” Kunstpfad entstehen, der sich harmonisch und neue Akzente setzend, in das Ortsbild einfügt und einen Bummel durch die Gassen zum Erlebnis werden läßt.

Eine Skulpturengruppe “Stine und ihre Kinder” ist schon aufgestellt, die nächsten Plätze für Skulpturen sind ausgeguckt und es hat einen Einladungswettbewerb hierfür in der ersten Jahreshälfte gegeben.

Sieben renommierte und über die Region hinaus bekannte Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen und um Beiträge gebeten worden. Folgende Künstlerinnen und Künstler nahmen teil:

Karin Mennen
Michael Anders
Thorsten Schütt
Angela Große
Hans-Christian Petersen
Traudl Knoess
Norbert Marten

Die Ergebnisse liegen vor, so dass sich die Jury Anfang August zu ihrer Auswahlsitzung zusammen setzen konnte. Jedem Künstler wurde die Gelegenheit gegeben, die Arbeiten am Modell vorzustellen und mit den Jurymitgliedern die Arbeiten zu besprechen.

Als externe Kunstexpertin, wurde Christiane Hoffmann, Inhaberin der Kunstagentur Hoffmann in die Jury berufen und nahm an der Auswahlsitzung teil.