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Monat: April, 2009

Ausstellungseröffnung Gruppe bildender Künstler

Die Gruppe bildender Künstler ist ein Zusammenschluss von aktiven bildenden Künstlerinnen und Künstlern, die seit 35 Jahren als loser Zusammenschluss gemeinsam ausstellen. Ursprünglich als regional begrenzte Gruppe gegründet, arbeitet die GBK heute als Verbund, in der die Beteiligten in der Region Ostwestfalen zu Hause sind.

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22 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an der aktuellen Ausstellung zum Thema “Frühling”, die am 27.04.09 in der Rathausgalerie von Rheda-Wiedenbrück eröffnet wurde.

Bildquelle: Logo der Gruppe bildender Künstler

Christiane Hoffmann, von der Kunstagentur Hoffmann, führte in die Ausstellung ein und reflektierte über das gestellte Thema und die vielfältigen Facetten des “Frühlings”-begriffes in der Hochkultur, im persönlichen Empfinden und auf dem Teller, die sich in den unterschiedlichen Arbeiten der Beteiligten widerspiegeln.

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Bildquelle: Ausstellung gbk in Rheda-Wiedenbrück während der Eröffnung

Über das gestellte Thema hinaus gab es auch noch einen Ausstellungsbereich von freien Arbeiten und im Aussenbereich in der Open-Air-Galerie finden sich ebenfalls Arbeiten während des Ausstellungszeitraumes bis zum 25. Mai 2009.

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Bildquelle: Michael Bachus, Petra Berenbrinker, Barbara Davis, Karl-Heinz Essig, Christel Grundke-Ovienriakhi, Helmut Heckmann, Elke Hollmann, Helga Kirchberg, Petra Linnemannstöns, Irina Mann, Editha Martini, Heike Otto, Rita Pfeiffer, Jesus Puente Gamero, Rüdiger Praßer, Brigitte Sänger, Ulla Timmermann, Dagmar Unnewehr, Anna Walczakowski, Brigitte Werner, Maria Zink, Bürgermeister Jostkleigrewe und Christiane Hoffmann

Herbert Benedikt – Stillleben mit Zinndose

Das Ölgemälde “Stillleben mit Zinndose” von Herbert Benedikt hat die Masse von 50 x 40 cm, stammt aus dem Jahr 1968 und befindet sich in Privatbesitz.

Die vier locker angeordneten Gegenstände stehen scheinbar nur zufällig auf einem unbestimmten, roten Untergrund, der sich im unteren Drittel gegen einen dunklen Hintergrund abhebt.

Von links nach rechts gesehen, liegt ein Fragment eines versteinerten Farns der leicht trapezförmig geformt ist, vor einer grossen, rechteckigen Zinndose, die auf der leicht gedrehten Schauseite ein Halbprofil zeigt und im oberen Abschluss angerundet Rauch ausstösst. Davor steht ein Labormessröhrchen und schneidet die Seite der Zinndose. Als letzter Gegenstand liegt eine angeschnittene, 1/6 offene Frucht zum Betrachter gewendet.

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Bildquelle: Herbert Benedikt: Stillleben mit Zinndose

Aus der Biografie “Mein Leben mit dem Maler Herbert Benedikt” von Lieselotte Benedikt verfasst und herausgegeben, kann man lesen, dass der Maler oft Dinge des alltäglichen Lebens als Motive für seine Bildkompositionen entlehnte. Auch hier sind neben der offensichtlichen Anordnung und Komposition biografische Elemente eingeflossen, die das Bild seiner Frau, facettengleich aufgeschlüsselt in vier wesentliche Elemente teilt.

Der Farn als Metapher für Verwurzelung und Stärke über die Zeit hinaus, die Zinndose, die ein Geschenk seiner Frau an ihn darstellt, ist mit ihrem Profil geschmückt und lässt “den Schornstein rauchen”, als Metapher der Berufstätigkeit. Das Laborröhrchen als Hinweis auf die konkrete Beschäftigung seiner Frau als MTA und Laborleiterin und die offene Frucht als Metapher der sexuellen Komponente der Beziehung, die dann auch als Maler und Modell gedeutet werden kann.

Das Bild wurde in der letzten großen Ausstellung im Jahre 2007 im Museum Abtei Liesborn gezeigt.

Die Kunstagentur Hoffmann erstellt zurzeit das Werkverzeichnis von Herbert Benedikt.

David Beavan entwickelt magnetische Wandmalerei

Der Künstler David Beavan hat seine Stillleben- und Wandgestaltungen malerisch zusammengeführt. In der Größe von 2,44 m x 1,25 m hat er ein Stillleben mit Brot, Käse und Wein gestaltet, das komplett magnetisch und wasserfest ist.

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Diese malerische Aufgabe ist deshalb so aufwändig, weil die verwandten Pigmente (Pastell) wasserfest gemacht werden müssen und die magnetische Fläche unterlegt wird.

Die Größe des Bildes ist wandfüllend gearbeitet und wurde nach individuellen Wünschen von David Beavan gefertigt. Die Arbeit ist über den ästhetischen Aspekt hinaus durch die Oberfläche gut zu pflegen und haltbar. Die zusätzliche magentische Funktion erlaubt die Verwendung der gesamten Wand als Merkbord.

Auftragsarbeiten für die magnetische Wandmalerei können über die Kunstagentur Hoffmann entgegen genommen werden.

davidkuchedavid Wandfüllendes Stillleben von David Beavan mit magnetischer Funktion

Ruhet in Frieden – Hubertus Bordfeld bittet zur Trauerarbeit

Der Paderborner Konzeptkünstler Hubertus Bordfeld hat in seiner neuen Werkserie “Trauerfälle” mit dem uralten Ritual der Beerdigungsaufbahrung künstlerischen Kontakt zu dem Zustand einiger bekannter Unternehmen auf deutschem Boden aufgenommen.

Wirtschaftskrise hin, Unfähigkeit her, der Zustand der Wirtschaft im Land ist bedrückend und die Worte und Zeichen damit umzugehen drohen den Menschen auszugehen.

Bordfeld nimmt den aktuellen Zustand “draussen im Land” und bringt die Schreckensmeldungen in einen künstlerischen Zusammenhang. Das Sterben von Markenunternehmen ist das eine, das Verschwinden der Symbole ein anderes.

Warum nicht trauern um liebgewonnenes, das droht wegen Firmenpleite für immer vom Warentisch der Konsumgesellschaft zu verschwinden. Natürlich sind das keine lebenswichtigen Dinge, aber es sind Symbole für Generationen von Menschen, sei es als Unterbuchsenträger, Porzellan- oder Eisenbahnsammler oder einfach als Handybenutzer.

Und natürlich für viele Menschen die bei den Unternehmen gearbeitet haben. An die Wand gefahren von Menschen, die vielleicht Trauer empfinden, denen diese Schicksale von Menschen und Firmen vielleicht aber auch einfach egal sind. Hauptsache die Boni stimmen.

Bei Bordfeld ist die Anteilnahme groß und er nimmt der “Ware” und der “Marke”das Sachliche und stellt die gestorbenen Größen in eine menschliche Dimension, die vielleicht wenn sie mehr verbreitet gewesen wäre, das Sterben verhindert hätte.

Teilnahme, Verantwortungsgefühl und einfach das Wissen um den möglichen Verlust sind alles zutiefst menschliche Eigenschaften, die auch der Wirtschaft, als Ebenen der Menschen und Dinge gut tun würden.

Aber jetzt heißt es Trauerarbeit leisten, vielleicht ein heilsames Ritual für die Heilung von Hirn und Herz.

Alfred Schormann zeigt Arbeiten in der Künstlerwerkstatt Rote Erde e.V

Der bekannte Restaurator und Künstler Alfred Schormann zeigt bis zum 22. April 2009 eine Retrospektive seiner Arbeiten in der Künstlerwerkstatt Rote Erde e.V. in Steinhagen.

Die Kunstagentur Hoffmann hat für die Ausstellung die Beratung und Kuration der Ausstellung sowie die Einführung übernommen.

Mit der Künstlerwerkstatt Rote Erde e.V. ist ein kreativer Ort Veranstaltungsplatz für die Ausstellung von Alfred Schormann. Der Galerieraum liegt verkehrsgünstig an der B 68 in Steinhagen, so dass die ausgestellten Arbeiten in den Schaufenstern immer wieder auch Passanten anlocken.

Hinter der Galerie öffnet sich ein 100 qm großer Atelierraum, den zur Zeit gut 25 Künstlerinnen und Künstler für ihre eigene kreative Arbeit nutzen. Darüber hinaus werden dort auch Workshops für jede Form der Kreativität abgehalten. Silberschmuckgestaltung, freies Zeichnen, Acrylmalerei, Collagetechniken usw. werden durch die organisierten Künstlerinnen und Künstler vermittelt bzw. Dozenten von der Uni Bielefeld oder von anderen Institutionen vermitteln den interessierten Teilnehmern spezielle kreative Kenntnisse vor Ort.

Ideale Bedingungen, die gerne und oft auch von Gastkünstlern wahrgenommen werden. Einen Jour Fix stellt der Mittwochabend da, weil dann im Atelier und in dem Ausstellungsraum immer jemand vor Ort ist und Gäste willkommen heißt.