Die Galerie Schwabe/ CasarettoArt in Verden an der Aller eröffnet am Sonntag, dem 07.03.2010, ab 11 Uhr eine Ausstellung mit Bildern und Skulpturen des verstorbenen deutschen Künstlers und Akademieprofessors Jörg Immendorff.
Jörg Immendorff zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Als Beuys Schüler und Düsseldorfer Akademieprofessor hat er während seiner gesamten Karriere immer wieder die zeitgenössische Kunst beeinflusst. Zur Zeit der deutschen Teilung hat er mit dem ostdeutschen Künstlerkollegen A.R. Penck gemeinsame Projekte durchgeführt und hat in seiner Serie “Café Deutschland” die Wiedervereinigung bildnerisch-visionär quasi vorausgedacht. Mit seinem fast seismographischen Gespür für die Befindlichkeiten der Republik war er immer sehr am Puls der Zeit.
Die breite Öffentlichkeit nahm von seiner erfolgreichen Akademietätigkeit weniger Notiz, als von seinen Skandalen und Schicksalschlägen. Ab 1997 bis zu seinem Tod 2007 lebte Immendorff mit der unheilbaren Krankheit ALS. Vorher konnte er noch die große Retrospektive in der Berliner Neuen Nationalgalerie bereits sichtlich geschwächt miterleben.
Bis zu seinem Tod lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf und blieb kreativ tätig. Die letzten sechs Exemplare seines letzten grafischen Werks mit dem Titel “Café D. gut” werden in der Verdener Ausstellung angeboten.
Die Ausstellung in der Galerie Schwabe, Obere Straße 39, 27283 Verden, ist geöffnet Dienstag bis Freitag 10-13.30 und 15-18 Uhr, Samstag 10-14 Uhr Die Ausstellung ist vom 7. März bis 3. April 2010 zu sehen.
Die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann wird während der Vernissage in das Werk Immendorffs und die Ausstellung einführen.
Die renommierte Eventagentur Korona aus Rheda-Wiedenbrück bietet in diesem Jahr eine qualitativ hochwertige Kunstreise nach Berlin zur Frida Kahlo Ausstellung im Martin-Gropius-Bau vom 13.07. bis 15.07.2010 an. Der Aufenthalt in Berlin und ausgewählte Programmpunkte stehen ganz im Zeichen der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die vom 30. 04. bis zum 09.08.2010 mit einer großen Retrospektive im Martin Gropius Bau geehrt wird.
Das drei Tage umfassende Reiseprogramm widmet sich u.a. am ersten Tag ganz Frida Kahlo. Es wird die Ausstellung besucht, eine Stadtrundfahrt schließt sich an und der Abend wird im mexikanischen Restaurant Frida Kahlo beschlossen. Am zweiten Tag wird die Museumsinsel mit dem Neuen Museum besucht. Am dritten Tag wird das Museum für zeitgenössische Kunst im Hamburger Bahnhof besucht. Das Viersterne Maritim Hotel Pro Arte an der Friedrichstraße im Herzen von Berlin, das als Kunst und Designhotel bekannt ist, wird Standquartier für die Kunstreise sein.
Die Reisebegleitung und die kunsthistorische Betreuung vor Ort wird die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann übernehmen. Informationen zur Reise werden bei Interesse gerne per mail oder per Post zugesandt. Da die mögliche Gruppengröße max. 25 Personen beträgt, ist eine zeitige Anmeldung empfehlenswert. Buchungen der Reise direkt über Agentur Korona mit dem Stichwort “Frida Kahlo”.
Die mit viel Aufmerksamkeit und politischer Prominenz eröffnete Ausstellung OWL meets Japan in der Galerie der Kunstagentur Hoffman ist jetzt vom Rheda-Wiedenbrücker Künstler Frank Kammerewert (Zarathustradesign)in einem Video zusammengefaßt worden.
Der musikalische Beitrag des Düsseldorfer Sängers Robert Jay kommt in Auschnitten sehr gut heraus und zeigt, dass die gesamte Eröffnung durch die künstlerischen Arbeitenvon Kazue Matthes, Bühnenkimonos, Georg Matthes, Fotografie und Johannes Zoller, Malerei und Skulptur noch durch die Atmosphäre die einem Event gleicht weitergetragen wird.
Für alle die die Ausstellungseröffnung verpaßt haben, hier die Videoimpressionen und für alle die auf den Song “Hana” von Robert Jay warten eine lautliche Erinnerung. Die CD wird im April 2010 in den Handel kommen.
Schöner hätte die Eröffnung “OWL meets Japan” mit Arbeiten des Künstlerpaares Georg und Kazue Matthes und des Künstlers Johannes Zoller in der Galerie der Kunstagentur Hoffmann kaum sein können. Viele Gäste strömten in das altehrwürdige Fachwerkhaus von 1591, so dass zeitweise nichts mehr ging. Am Nachmittag waren über 300 Gäste im Haus.
Besonders schön war die große öffentliche und politische Resonanz auf die Einladung zur Ausstellungseröffnung. Staatssekretär Günter Kozlowski vom Ministerium für Bau und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen überbrachte die Grüsse des Kollegen Große-Brockhoff, der eigentlich für Kultur im Land zuständig ist, aber für den Kollegen für dessen “Heimspiel” zurückgezogen hatte. Kozlowski wies auf die große Bedeutung der japanischen Wirtschaft für die Region und den freundlichen Austausch zwischen den Ländern Japan und Deutschland im allgemeinen und der Region OWL und Japan im besonderen hin.
Der japanische Vize-Konsul Wataru Okuma, der extra aus Düsseldorf angereist war, freute sich über die schöne und inspirierende Ausstellung, die zeigt wie stark sein Heimatland die beteiligten Künstlerin und Künstler beeinflusst hat.
Der stellv. Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück Norbert Flaskamp überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und freute sich über die große öffentliche Beachtung der Ausstellung und der Galerie in Rheda-Wiedenbrück.
Weitere Ehrengäste der Politik, die Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus und Heiner Kamp sowie die Landtagsabgeordneten Ursula Doppmeier und Michael Brinkmeier und der Landtagskandidat Hans Feuss verfolgten mit Interesse die Eröffnung und blieben lange vor Ort, um die Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zu Kontakten mit den japanischen Gästen zu nutzen. Gäste aus Düsseldorf und aus der Kreisstadt Gütersloh sowie der Galerist Michael Sajovitz aus Düsseldorf und viele Künstlerinnen und Künstler waren vor Ort um die neue Ausstellung der Kunstagentur Hoffmann zu sehen.
Hier ein paar Bildeindrücke der Eröffnung:
Zum 150jährigen Geburtstag der ursprünglich aus dem westfälischen Rietberg stammenden Dichterin Dora Hohlfeld wirkten 17 Künstlerinnen unter der organisatorischen Leitung von Ursula Honerlage mit. Im Rahmen eines feierlichen Eröffnungsaktes wurde durch Tanz, Gesang, Kunstausstellung und biografischer Betrachtung, das Leben und das Werk Dora Hohlfelds vorgestellt.
Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann arbeitet in ihrer kunsthistorischen Ansprache im Rahmen der Ausstellungseröffnung den wichtigen geschichtlichen Aspekt der Vorbildfunktion und der Position in der Frauengeschichtsforschung der vergessenen (frauen)geschichtlichen Komponente heraus. Die 17 teilnehmenden Künstlerinnen kamen aus den Sparten Keramik, Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Videokunst und Performance, so dass ein sehenswerter Querschnitt von Arbeiten entstand.
Für japanaffine Menschen ist der gebürtige Düsseldorfer Robert Jay kein Unbekannter mehr. Sein Gesangstalent wurde durch einen Gesangscoach der Metropolitan Opera New York entdeckt. Für Jay schloss sich eine klassische Gesangsausbildung an. Nach Abschluß seiner Studien war er bei vielen Studioproduktionen mit an Bord und hatte musikalische Veröffentlichungen im In-und Ausland vorzuweisen. 1999 veröffentlichte Jay in Südamerika mit der Gruppe „ Womans Sexual Appetite“ mehrere Songs und 2000 ebenfalls in Russland und Asien mit der Formation „ Spanking Traxx“.
2001 / 2002 wurde mit der Formation „ Incarnation“, die er als Leadsänger unterstützte, ein Album veröffentlicht sowie eine Singleauskopplung in Deutschland, Österreich und der Schweiz plaziert. Nach diesem Achtungserfolg kam der Sprung ins Fernsehen.
Mit der legendären Gruppe Rheingold hatte er 2002 seinen ersten TV-Auftritt. Im Juni 2006 verortete sich Robert Jay neu und eröffnete in den legendären „Cape Coast“ Räumen in Düsselforf seinen eigenen, exklusiven JR Club. Dort wurde nur handverlesenes Publikum für gediegene Party hereingelassen. So exclusiv, dass auch z.B. die Rheinische Post 06/2006 über ihn und seinen Club berichtete. Vor diesem Publikum performte der leidenschaftliche Sänger Jay sein eigenes anspruchsvolles Repertoire und begeisterte Menschen wie Chocolatier Richard Heinemann, Unternehmer Günter Pannenbecker, Model Pierre Blackwood, Bruder von Naomi Campbell, Starfotograf Claude F. Donné, sowie Jean-Pierre Froehly, Kulturattaché der deutschen Botschaft in Kiew u.v.a.
Pierre Blackwood schrieb ihm übrigens ins Gästebuch: „Great Club and amazing Singer“. Durch den Club machte Robert Jay nicht nur die Bekanntschaft mit Willy Ketzer, Bandleader, langjähriger Weggefährte von Paul Kuhn, Drummer von Stars wie Lisa Minelli u. Tom Jones, sowie anderen Ausnahmemusikern, sondern fand auch seine Liebe zum Swing. Mittlerweile vergleicht man ihn mit Größen wie Michael Bublé.
Auf Einladung des japanischen Superstars Shoukichi Kina tritt Robert Jay live auf dem Earth Day (17. und 18. April 2010) in Tokyo auf. In Rheda-Wiedenbrück, anlässlich der Ausstellungseröffnung “OWL meets Japan” wird Robert Jay seine Interpretation des asiatischen Megahits “Hana” (dt. die Blume) in einer Vorpremiere vortragen, bevor er im nächsten Monat nach Japan aufbricht, um seinen Auftritt vor Ort vorzubereiten. Erst vor kurzem stellte Jay seine Tourneepläne und den Japanauftritt in der Zeitung Express vor (7.2.2010).
Bildquelle: Robert Jay, www.donne-photographie.com
Die Kunstagentur Hoffmann freut sich sehr, Robert Jay erstmalig in Ostwestfalen-Lippe präsentieren zu können.
Als mobile Kunstausstellung war ein Kunstagentur Hoffmann- Team mit vier Assistenten um den Künstler Wolfgang Meluhn bei den #Voices of fashion auf der Oberen Ackerstraße 2010 unterwegs. Auch hier war staunen und erklären und viel lachen ein wichtiger Bestandteil der Kunstaktion.
Die hellen Ballons, die die teilnehmenden Locations markierten waren Stationen und kreative Ergänzungsstandorte des munteren Trupps.
Hier die Impressionen im Video festgehalten:
Verantwortliche von verschiedensten Kunstmuseen und -vereinen, Künstlerinnen und Künstler, Pressevertreter und Kunstagenturen trafen sich in der Galerie der Kunstagentur Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück zum Strategiedialog. In Zeiten der Krise erleben alle Kunst- und Kulturschaffenden drückende wirtschaftliche Nöte und Verdrängungswettbewerbe der besonderen Art.

Sich den Streichorchestern und den Herabwürdigungen in der öffentlichen Wahrnehmung auszusetzen, ist das eine. Kreative Ideen, Vernetzungen und ungewöhnliche Kooperationen einzugehen das andere.
Der Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprengte schon mal jede gängige räumliche Verortung. Da waren Gäste aus Herford (MARTa), Halle/W., Gütersloh, Bielefeld, Beckum, Wadersloh und Rheda-Wiedenbrück am Tisch. Oft kannten sich die Institutionen, aber zu einem persönlichen Treffen geschweige denn zu einem Gedankenaustausch war es bisher nie gekommen. Davon machten die Teilnehmer beim Kennenlernen und Ansehen der aktuellen Ausstellung in der Galerie sofort Gebrauch. So entstand eine konstruktive und entspannte Gesprächsatmosphäre, die den ganzen Abend anhielt. Hier brauchte sich niemand zu profilieren, hier wurde inhaltlich darüber gesprochen, wie vorhandene Systeme und Strukturen positiv bzw. negativ für die Kunst wirken und wie gut funktionierende Modelle auf andere Regionen oder Strukturen übertragen werden können. Viele verschiedene Themen wurden angesprochen, von den Ausstellungsmöglichkeiten und Entlohnungen für Künstlerinnen und Künstler, über die eigene Vermarktung bis zu den Netzwerken, die Ausschreibungen, Kooperationen und gemeinsame Projekte betrafen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass es weitere Treffen mit jeweils einem der angesprochenen Themen geben sollte und die räumliche Situation, Münsterland, Ostwestfalen und Westfalen dazu einlädt die Örtlichkeit für die Treffen zu wechseln. Eine nächste Runde ist für den April im Herforder MARTa angedacht.
Bild: Doris Pieper, Die Glocke
Einen atmosphärischen Eindruck gibt der Film, den Wolfgang Meluhn zusammengestellt hat:
OWL meets Japan – eine Ausstellung von Fotografie, Kimonodesign und Skulptur und Malerei. Mit Arbeiten von Kazue und Georg Matthes und Johannes Zoller in der Galerie der Kunstagentur Hoffmann.
Alle drei Künstler teilen die Verbundenheit zum Land der aufgehenden Sonne, Japan. Die Japanerin Kazue Matthes ist als Theaterkimonodesignerin auf den Bühnen der klassischen japanischen Theaterkunst zu Hause.
Georg Matthes erlernte als erster Deutscher das japanische Mangazeichnen und entwickelte eine eigene Form, den Manga-Witz. Er wandert als Fernsehstar und Filmproduzent zwischen Asien und Europa und ist heute vornehmlich als Fotograf international tätig. In der Ausstellung werden seine großformatigen Fotografien gezeigt, die er in Japan, vornehmlich Tokio aufgenommen hat.
Der Bildhauer und Maler Johannes Zoller lebte 6 Jahre in Japan und arbeitete dort künstlerisch. Er ging bei klassischen japanischen Bildhauern in die Lehre und bildete dort auch selbst aus. Seine farbenfrohe Malerei und seine eleganten Skulpturen atmen den tiefen Rhythmus der japanischen Ruhe und Spiritualität, die universal verstanden wird.
Das das Land einen nicht loslässt, auch wenn Kunstposition und Biografie vollständig unterschiedlich sind, kann man in dieser Ausstellung erleben.
Ein besonderes Highlight wird der Auftritt des Düsseldorfer Sängers Robert Jay sein, der seine Interpretation des asiatischen Megahits “Hana” (dt. die Blume) vom japanischen Superstar Shoukichi Kina performen wird.
Der Japanische Vizekonsul Wataru Okuma wird zur Vernissage am 21.2.2010 um 15 Uhr anreisen und ein Grußwort sprechen. Ebenfalls wird der Staatssekretär im Ministerium für Bau und Verkehr, Herr Günter Kozlowski erwartet und die Grüße der Landesregierung NRW überbringen.
Öffnungszeiten:
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. Februar 2010 eröffnet und endet am Ostermontag, den 5.4 2010.
Montags – Freitags von 14 – 18 Uhr und Samstags von 11 – 16 Uhr. Sonntags Schautag.
Ort: Galerie Kunstagentur Hoffmann, Lange Straße 50 in 33378 Rheda-Wiedenbrück, Ortsteil Wiedenbrück
Die Präsentation der WM Kollektion 2009-2010 anlässlich der Voices of Fashion in Düsseldorf am Samstag, den 6.2.2010 auf der Oberen Ackerstraße fand Beachtung.
Die Aktion an der der Künstler Wolfgang Meluhn sowie die Galeristin Christiane Hoffmann und vier Assistenten teilnahmen fand von 16 Uhr bis 21 Uhr statt. Gestartet wurde am Cafe Hüftgold. Dort startete das Team nach dem Straßencatwalk von 20 Modells entlang der Ackerstaße.
Die großen Leuchtballons waren ein echter Hingucker und ließen die Ackerstraße eindeutig als Veranstaltungsort erkennen. Das Cat Noir mit der Rapmusik und den Flickflackakrobaten kam den Wahrzeichen Düsseldorfs den Radschlägern nahe. Weiter in Richtung FunDort, wo das Team das Konzept der WM Kollektion mit dem Ladenteam diskutierte.
Bis 21 Uhr war das Team unterwegs. Gegenüber von St. Pauli Blond und Norman Icking entsponn sich mit Besucherinnen und Besuchern der Modenschau dort vielfache Gespräche und Verkaufsverhandlungen. Einige Sammlerinnen nutzten die Gelegenheit Teile der WM Kollektion für sich zu sichern, bevor die tragbare Mode der Icking-Schau in ihren Fokus wanderten.
Sicher muß sich die Veranstaltung Voices of Fashion noch weiter etablieren, was die Gespräche mit Passanten ergab, die manchmal nichts von den VoF wußten, aber im großen und ganzen war es eine prima Aktion und die Obere Ackerstraße ein guter Standort.
Hier ein paar Eindrücke der Kunstaktion: