In der Ausstellung Brit Pic(k) wird der in Steinfeld lebende britische Künstler David Beavan Teile seiner Serien “Sunday Walk” und “Last Drops of fresh Rainwater” zeigen. Beavan ist als malerischer Chronist seit Jahren sowohl in seinem Wohnumfeld als auch als Medienbeobachter aktiv. Sein Monumentgemälde zur Zeit “Last drops of fresh rainwater” wurde bereits mit großem Erfolg in Hamburg und Vechta gezeigt. Aufgrund der Größe der Gesamtinstallation von 9 x 9 x 3 Meter werden in der Ausstellung die bekanntesten Einzelgemälde der Komposition gezeigt. Seine Kunst zeigt die Wiederholbarkeit von Nachrichten, die durch ihre scheinbare Objektivität und durch die Wiederholung der Bilder, meist von erschreckenden, menschenverachtenden Inhalten, abstumpfen und das Gegegenteil von Empörung produzieren, das als gesellschaftliches Problem immer dringender wird. Beavan ist sehr erfolgreich als Landschafts- und Portraitmaler tätig, der als wacher Beobachter seines Umfeldes, die Landschaften die er vertraut vor Ort hat, als Seelenlandschaften transformiert und für den Betrachter visuell erlebbar macht.
Hier ein paar bildliche Eindrücke der Arbeiten die in der Ausstellung gezeigt werden:
In der Ausstellung Brit Pic(k) zeigt der britische Künstler Joseph Cartwright Teile zweier seiner kontinuierlich weitergeführten Serien. Die erste Serie nimmt Bezug auf seine Sammlung von Wolkenbildern, die der Künstler seit Jahren zusammenträgt. Die zweite Serie besteht aus ehemaligen Bildpostkarten, die er auf Flohmärkten und Recylingbörsen findet. Bei diesen Karten nimmt er die Bildseite weg und lässt wenige Teile der Ursprungsbilder stehen, so dass völlig neue Inhaltsebenen entstehen.
Hier ein paar bildliche Eindrücke der Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sein werden:
Artist statement Joseph Cartwright
I would equate my current practice to ideas around an expanded concept of what drawing can be. The works selected for the exhibition are from two ongoing series. One series bring together a collection of images of clouds that are sourced from various meaningful moments in my life, their grouping creating a dialogue between their narratives, materials and process. The second series relies heavily on the introduction of chance into the realization of the artwork. Found postcard images sourced from years of rummaging around in flea markets and charity shops are collected and categorised. By cutting away the surface of the postcards and so erasing the context of the original image they are left with isolated incidents, fragments of images which create new meanings.
Joseph Cartwright
In der Ausstellung Brit Pic(k) wird der in London lebende Künstler Roger Westoby Arbeiten präsentieren, die in der für ihn typischen Form Abstraktionen von Menschen und Dingen als Farbkompositionen und komponierte Gestaltungen repräsentieren. Über vier Jahrzehnte entwickelte Darstellungsformen, die die Bindung an die menschliche und dingliche Form erkennbar lassen, hat Westoby einen eigenen unverwechselbaren Kosmos geschaffen. Immer wieder nimmt er sich Gruppen und Formen in seinen Arbeiten vor, die schon öfter als Motive in seinen Arbeiten waren. Die Kontinuität des Schaffens wird mit Ausdauer und ästhetischem Empfinden zu neuen Bildern zusammengefügt und lässt so auch Entwicklungen in der Malerei erkennen.
Hier ein paar bildliche Eindrücker der Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sein werden:
Artist Statement
Roger Westoby has been making Art over a period of four decades. His approach is rooted in figuration, and there is a strong reference to the human form. Paintings are frequently re-worked over long periods, and figurative representation often moves into an area of abstraction.
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Die Ausstellung Brit Pic(k) in der Galerie der Kunstagentur Hoffmann zeigt vier britische Künstler mit ihren jeweiligen sehr engagierten künstlerischen Positionen. Michael Williams beschäftigt sich als Maler seit drei Jahren mit Architektur. Seine in der Ausstellung gezeigten Arbeiten entstammen der Serie, die sich anlehnt an die Befestigungswälle in Nord Norfolk, die während des 2ten Weltkrieges gebaut worden sind. Für ihn sind sie Metaphern einer vergangenen psychischen und physischen Verwundbarkeit, die sich hier manifestiert hat. Williams nimmt ihre Formen in abstrahierter Weise auf und lässt die Architektur in Formen aufgehen, die ihre ursprüngliche Nutzung nicht mehr präsentieren. Die Formen werden zu sichtbaren Objekten ohne Verklärung, sondern nüchtern und aus der zeitlichen Ferne heraus betrachtet.

Hier ein paar optische Eindrücke, der Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sein werden:
Artist Statement
For the last three years architecture has been a constant in my work, initially buildings constructed during 1940 along the North Norfolk Coast as defences against the then perceived threat of invasion. The pillboxes and bunkers that still straddle Britain remain as a reminder of a former state of physical/geographical vulnerability. However, my interest as a painter is not in what they represent historically, but more in what meanings we might apply to them now, as visual objects – symbols of a faltering Modernist age – buildings which, over the intervening years, have become integral to an understanding and experience of the late 20th and now 21st century English landscape, in all its physical and ideological manifestations. These structures are arguably the first real symbols of an enforced Brutalism later commandeered by Lasdun and the Smithsons.
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Die Galerie der Kunstagentur Hoffmann hat ihre Räumlichkeiten an der Langen Straße 50 in Wiedenbrück am Sonntag, 28. März 2010 anlässlich des Ostereinkaufstages von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Bildhauer und Maler Johannes Zoller, dessen Werke in der aktuellen Ausstellung “OWL meets Japan” zu sehen sind, steht für Gespräche und Gedankenaustausch zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Meisterwerke der Kunst sind von Frauenhand entstanden. Bilder, Statuen, Gedichte und Musikstücke werden heute geschätzt, aber ihre Schöpferinnen sind vergessen. Anhand einer Auswahl bildender Künstlerinnen werden deren Lebensläufe und Lebensbedingungen und ihre Werke vorgestellt.
Der Vortrag findet am Mittwoch, 24. März 2010 um 20 Uhr im Kunstverein Kreis Gütersloh, Schlüpmann-Villa, Hohenzollernstr. 30 statt. Er dauert bis ca. 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Folgende Künstlerinnen werden von Christiane Hoffmann (Kunstagentur Hoffmann) vorgestellt:
* Christine de Pizan
* Elisabeth Ney
* Artemisia Gentileschi
* Angelika Kaufmann
* Mary Cassatt
* Paula Modersohn-Becker
Vom 30.04.2010 bis zum 25.05.2010 werden die 10 Bilderrahmen und die Hauptsehstation der StadtBauKultur NRW in Rheda-Wiedenbrück gastieren. Seit 2008 touren die 10 2 x 2 m großen Sehfenster und die 7×7 m große und 23 Tonnen schwere Sehstation im Sommer durch NRW.
Am Freitag, den 07.05.2010 ab 18 Uhr ab Sehstation auf dem Marktplatz wird die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann eine Führung zu den alten und neue Kunstwerken und Denkmälern im öffentlichen Raum in Wiedenbrück unternehmen. Im Anschluß kann ebenfalls mit einer Führung die Kunstausstellung “Brit Pic(k)” Malerei und Zeichnung von vier englischen Malern in der Galerie der Kunstagentur Hoffmann besucht werden.
Treffpunkt ist an der Sehstation, der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am 11. April 2010 wird die kommende Ausstellung der Galerie der Kunstagentur Hoffmann eröffnet. Die vier britischenn Künstler David Beavan, Roger Westoby, Joseph Cartwright und Michael Williams zeigen Malerei und Zeichnung aus den letzten zwei Jahren.
Durch die Kooperation mit David Beavan und seinem Medienbild “Last drops of fresh Rainwater” das 2009 in Hamburg und Vechta mit großem Erfolg gezeigt wurde, ist diese Ausstellung möglich geworden.
Hier ein kleiner Eindruck der Kunst und der Künstler der nächsten Ausstellung:
Der Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg e.V. einer der Träger des Rheda-Wiedenbrücker Museums, das sich mit der Stadtgeschichte und der Wiedenbrücker Schule beschäftigt, zeigt in einer Ausstellung, die am Dienstag, den 16.3.2010 um 17 Uhr eröffnet wird, einen kompletten Kreuzgang von Heinrich Repke.
Der Franziskaner Bruder Peter OFM vom Wiedenbrücker Franziskanerkloster wird die Geschichte der Wiedenbrücker Kreuztracht vorstellen.
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Bildquelle: Heinrich Repke, Stadtarchiv Rheda-Wiedenbrück, S 14 Vorbereitung Publikation Wiedenbrücker Schule
Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann wird auf das Leben und Werk Heinrich Repkes eingehen, der am 31. März 1877 in Werne a.d. Lippe geboren wurde und am 25. Dezember 1962 in Wiedenbrück verstarb. Dazwischen war er erfolgreich als Kirchenmaler und Maler religiöser und profaner Werke und als erfolgreiches Mitglied der Wiedenbrücker Schule tätig. Sein Sohn Willi ( geb. 7. Mai 1911, gest. 15. Mai 2009) setzte bis zu seinem Tod die malerische Tradition fort. Sein Sohn Willi jun. ist als Glaskünstler tätig.
Die Ausstellung mit der Präsentation des kompletten Kreuzweges von Heinrich Repke wird bis zum 14.4.2010 im Wiedenbrücker Schule Museum, Ausstellungsraum zu sehen sein.
Interessant ist neben der Vollständigkeit und dem regionalen Bezug auch die konservatorische Situation, da ein Bild bereits restauriert ist und die anderen Stationen noch auf die Restaurierung warten.
Die Galerie Schwabe-Casaretto Art in Verden an der Aller zeigt noch bis zum 14. April 2010 eine Ausstellung mit grafischen Arbeiten des Künstlers Jörg Immendorff (1945-2007).
Die Auswahl der Drucke, Skulpturen und großformatigen, handuntermalten Linolschnitten wurde jetzt mit großem öffentlichem Interesse eröffnet. Während einer Charity-Vernissage in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club und der Deutschen Bank kamen über 100 Gäste, die sich in der Galerie Schwabe die ausgestellten Arbeiten anschauen wollten. Die Eröffnung der Ausstellung selber erlebte nochmal einen großen Besucheransturm, so dass es zeitweise in der Galerie kaum Bewegungsfreiheit gab.
Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann war von Dieter Roscheck und Sylvia Casaretto von der Galerie Schwabe-Casaretto Art gebeten worden, in das Werk Immendorffs im Rahmen beider Veranstaltungen einzuführen und den erschienenen Gästen Führungen durch die Ausstellung anzubieten.