Ausstellungen Kunsttermine 2010 – 2011

Ausstellungshighlights 2010 – 2011

Zu den Highlights der Ausstellungen 2010 – 2011 bieten wir Ihnen einführende Vorträge oder Tagesfahrten.

Ruhr.2010 – Das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas vom 9.1. bis zum 31.12.2010

Im Zentrum der Ausstellung im Rahmen von ruhr.2010 stehen die historischen, die gegenwärtigen und die neu entstehenden Bilder des Ruhrgebiets. Ziel ist es, eine neue Wahrnehmung dieser Metropole im Werden zu schaffen, etwa durch das vernetzte Ausstellungsprojekt “Mapping the Region” der 20 RuhrKunstMuseen oder in den 15 Fotografieausstellungen und -projekten.

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Frankfurt: Ernst Ludwig Kirchner – Retrospektive
Städelmuseum 23. April bis 25. Juli 2010

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ und einer der bedeutendsten Künstler des Expressionismus, hatte prägenden Einfluss auf die Kunst der klassischen Moderne. Das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers würdigt das Städel Museum vom 23. April bis 25. Juli 2010 mit der ersten, über 180 Werke umfassenden Retrospektive in Deutschland seit 30 Jahren. „Ich staune über die Kraft meiner Bilder im Städel“, schrieb Kirchner am 21. Dezember 1925 in sein Tagebuch. Kirchners Beziehungen zum Städel und zu Frankfurt waren eng.

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Köln: Liebermann, Corinth, Slevogt – Die Landschaften
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 30. April bis 04. August 2010

Unter dem Titel „Liebermann, Corinth, Slevogt – Die Landschaften“ zeigt die Kölner Gemäldegalerie mehr als 80 Werke der drei deutschen Impressionisten. Die meisten Leihgaben stammen aus international renommierten Häusern wie der Berliner Nationalgalerie, dem Frankfurter Städel oder dem Wiener Belvedere. Die Schau zeigt wie die drei erfolgreichen Künstler frei von Aufträgen und Zwängen aller Art, in der Landschaftsmalerei ihre Kreativität entfalteten.

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Köln: Roy Lichtenstein – Kunst als Motiv
Museum Ludwig 02. Juli bis 3. Oktober 2010

Mit “Roy Lichtenstein – Kunst als Motiv” richtet das Museum Ludwig den Blick auf einen wesentlichen Komplex im Oeuvre dieses Großmeisters der Pop Art. Neben Motiven aus Warenwelt und Comics schöpfte Lichtenstein immer wieder aus dem reichen Fundus kunsthistorischer Bildprogramme. Ästhetische Kanons von Expressionismus und Futurismus bis Bauhaus und Art Deco, Künstlerheroen von Picasso oder Matisse bis Mondrian oder Dali wurden von Lichtenstein analysiert und in seiner eigenen Bildsprache paraphrasiert.

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Köln: Bilder in Bewegung : Künstler & Video & Film
Museum Ludwig 29. Mai bis 31. Oktober 2010

Ab2010 steht das Museum Ludwig ganz im Zeichen des bewegten Bildes. Erstmals seit über 30 Jahren präsentiert das Museum seine Sammlung von Künstlerfilmen und –videos sowie Installationen vollständig. Im gesamten Untergeschoss, im Kontext der einzelnen Sammlungsabteilungen in den weiteren Etagen sowie an Rechercheplätzen kann der Besucher diese Sammlung komplett erleben. Von den bereits 1974 erworbenen Filmen u.a. von Bruce Nauman, Richard Serra und Ed Ruscha über Videos von Nam Jun Paik, die Fernsehgalerie Gerry Schum, bis zu Installationen von Aernout Mik und Guy Ben-Ner wird die Geschichte des bewegten Bildes in der zeitgenössischen Kunst nachvollziehbar.

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Köln: Kasimir Malewitsch und der Suprematismus in der Sammlung Ludwig
Museum Ludwig 05.Februar 2010 bis 20. Februar 2011

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren präsentiert das Museum Ludwig seine komplette Sammlung von Kasimir Malewitsch, die eine der international umfangreichsten dieses Künstlers ist. Die Ergebnisse einer kunsttechnologischen Untersuchung von vier Gemälden Malewitschs geben neue Einblicke in dessen Maltechnik. Diese werden in der Ausstellung umfassend dokumentiert.

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Hannover: Liebesgeschichten. Sehnsucht, Hingabe und Erfüllung in Werken von Munch und Nolde bis Picasso
Sprengelmuseum: 25. April bis 15. August 2010

Unter dem Topos der Zweisamkeit werden Werke von Edvard Munch und Emil Nolde einander gegenüber gestellt. Künstler wie Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Otto Mueller behandelten das Thema als Facette eines utopistischen Lebensentwurfes, während Otto Dix, George Grosz und Christian Schad in ihrem künstlerischen Schaffen den Verlust paradiesischer Unschuld unter den gesellschaftlichen Bedingungen der 1920er und 1930er Jahre zum Ausdruck brachten. Liebe und Kunst verschmelzen in den Werken von Pablo Picasso und Henri Laurens zu Allegorien und Archetypen der Liebe.

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Hannover: Der Blick auf Fränzi und Marzella- Zwei Modelle der Brückekünstler
Sprengelmuseum: 29. August 2010 bis 09. Januar 2010

Die Ausstellung „Der Blick auf Fränzi und Marcella. Zwei Modelle der Brücke-Künstler“ ist den zwei jugendlichen Modellen aus Dresden, Fränzi und Marcella, gewidmet, die Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Pechstein in vielen Gemälden aus den Jahren 1909 bis 1912, in farbigen Blättern und einer fast unüberschaubaren Anzahl von Zeichnungen abgebildet habenIm Zentrum der Ausstellung steht das wechselseitige Verhältnis zwischen Maler und Modell, das sich im Falle der beiden Mädchen aus den verschiedensten Aspekten zusammensetzt.

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Hannover: Kinder. Darstellungen um 1900
Sprengelmuseum: 29. August 2010 bis 23. Januar 2010

Die Ausstellung zeigt ein Kaleidoskop verschiedener Darstellungen von Kindern in der Zeit von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg. Kinderbildnisse sind geprägt von der Zeit und den Ereignissen, in denen die Kinder leben, so dass die Darstellung von der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Situation geprägt und von den Vorstellungen des Kindseins beeinflusst ist. Mit Arbeiten von Heinrich Zille, Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Emil Nolde, Edvard Munch, August Macke, Max Beckmann bis hin zu Fidus.

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Essen: Das schönste Museum der Welt, Museum Folkwang bis 1933
Folkwangmuseum 20.3. – 25.7.2010

Die erste große Sonderausstellung im Neubau des Museums Folkwang ist der einzigartigen Folkwang-Sammlung und ihrer Geschichte gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der Sammlung, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet wurde, kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte und hier von Ernst Gosebruch zu einer Institution mit weltweiter Ausstrahlung weiterentwickelt wurde.

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Berlin:  Wiedereröffnung des Neuen Museums
Neues Museum ab 16. Oktober  2009

Mit der Neupräsentation der Sammlungen des Ägyptischen Museums, der Papyrussammlung und des Museums für Vor- und Frühgeschichte inklusive der Antikenmuseum. Was sich so nüchtern anhört, ist eine Sensation und eine Art Happy End für die Museumsinsel Berlin auf der das Neue Museum seit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs kaputt übrig blieb. Das Haus wurde im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wieder aufgebaut und zeigt nun wieder, wie zu früheren Zeiten die Schätze des Ägyptischen Museums. Darin als bekannteste Berlinerin die Nofretete.

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Berlin:  Frida Kahlo
Berlin, Martin-Gropius-Bau: 30.4.–9.8.2010

Es ist schon eine Weile her, dass Werke von Frida Kahlo in Deutschland zu sehen waren. Jetzt gibt es eine Ausstellungstour, die in Brüssel am 16.01.2010 startet und als zweiten Ausstellungsort Berlin ansteuert. Die Retrospektive Frida Kahlo gastiert im Berliner Gropiusbau.(danach geht sie nach Wien, 1.9.–5.12.2010) Es werden ca. 50 Gemälden und 70 selten gezeigte Zeichnungen der mexikanischen Künstlerin gezeigt.

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Berlin: Willem de Rooij.Intolerance
Berlin, Neue Nationalgalerie: 18. September 2010 bis 02. Januar 2011

Der niederländische Künstler Willem de Rooij (*1969) kombiniert Bilder – in den Medien Skulptur, Film und Text. Während frühere Filminstallationen skulpturale Qualität hatten, realisierte er seine letzten Ausstellungen als eigenständige Kunstwerke, die häufig Objekte und appropriierte Werke anderer Künstler einschlossen. ‘Intolerance’ besteht aus einer temporären Installation und einer dreibändigen Publikation, die beide für die Neue Nationalgalerie realisiert werden.

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Kassel: Pokalspiel – Der Silberschatz der Landgrafen
Museum Schloss Wilhelmshöhe. 21. Mai bis 05. September 2010

In der unkonventionellen Ausstellung “Pokalspiel – Der Silberschatz der Landgrafen” wird die Kasseler Silberkammer mit ihren silbervergoldeten Prunkobjekten, die mehr waren als reine Luxusgüter, vom 21. Mai bis zum 5. September 2010 der Öffentlichkeit neu vorgestellt. Der Besucher wird die rund 70 Exponate aus der Zeit zwischen 1450 und 1700 auf einem virtuellen Gang durch ein Schloss kennen lernen. Zunächst sieht er den Hessischen Hausschatz, gelangt dann in die „Silber-Cammer“, in der einst die vergoldeten Pretiosen dicht an dicht standen und schließlich wird er selbst Gast beim Fest, das er in seinem Ablauf erlebt.

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Hamburg: Segeln was das Zeug hält- Niederländische Seestücke
Hamburger Kunsthalle 4.Juni bis 12. September 2010

Im Zentrum der Ausstellung zur Seefahrt im Goldenen Zeitalter der niederländischen Kultur des 17. Jahrhunderts stehen spektakuläre Werke von den Hauptvertretern dieses Genres – Ludolf Backhuysen, Jan Porcellis, Willem van de Velde (Vater und Sohn) und Simon de Vliegher. Neben den großformatigen Marinen dieser Künstler sind Gemälde und Zeichnungen aller namhaften Marinemaler vertreten.

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Hamburg: Kirchner
Hamburger Kunsthalle 7. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“ in Dresden, gehört zu den einflussreichsten deutschen Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Als Wegbereiter der expressionistischen Kunst erzielte er besonders im Bereich der Druckgraphik die innovativsten Formlösungen seiner Zeit. Die Ausstellung bietet einen repräsentativen Überblick über seine wichtigsten Schaffensphasen: das Frühwerk mit Atelier- und Straßenszenen aus Dresden und Berlin, die Sommeraufenthalte auf der Ostseeinsel Fehmarn sowie das in Davos entstandene Spätwerk im Spiegel seiner Druckgrafik.

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Hamburg: Rodney Graham. Through the Forest
Hamburger Kunsthalle 22. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011

Das virtuose Spiel des kanadischen Künstlers Rodney Graham mit Realität und Fiktion zeigt die breit angelegte Retrospektive, die in der Hamburger Kunsthalle zu sehen sein wird. Von den rund 100 Werken aus der Zeit zwischen 1978 und 2008 werden die meisten Arbeiten zum ersten Mal in Deutschland gezeigt

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Hamburg: Philipp Otto Runge zum 200.ten Todestag
Hamburger Kunsthalle 2.Dezember 2010 bis 27. März 2011

Philipp Otto Runge gilt als Begründer der romantischen Kunst in Deutschland. Obwohl der gebürtige Wolgaster bereits mit 33 Jahren starb, hinterließ er ein umfangreiches Oeuvre, machte sich als Porträtist einen Namen und schuf zahlreiche Kinderbilder. Der starke Symbolgehalt der Werke des jungen Romantikers und die Entwicklung seiner Kunsttheorie sind zum Teil bis heute noch wirksam. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Ereignisse Ende des 18. Jahrhunderts sind bei der Betrachtung Runges auch seine Beziehungen zu Johann Wolfgang Goethe, Christian Friedrich Tieck und anderen seiner Zeitgenossen wichtig.

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Basel: Jean-Michel Basquiat – Retrospektive
Fondation Beyeler, 09.05.2010 bis 05.09. 2010

Die Werke Jean-Michel Basquiats (1960–1988) sind expressiv, schreiend und ratlos. So wie sein kurzes Leben. Mit 27 Jahren starb der Künstlerstar am 12. August 1988 an einer Überdosis Drogen. In nur acht Jahren schuff er ein Werk von mehreren tausend Zeichnungen und vielen Gemälden, die eine neue figurative und expressive Mal- und Erzählweise zeigen. Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem berühmten amerikanischen Maler und Zeichner mit über 120 Werken die erste umfassende Ausstellung in Europa, in der seine einzigartige künstlerische Entwicklung und kunsthistorische Bedeutung nachgezeichnet wird. Die Retrospektive ermöglicht auch eine Neubewertung und Neuentdeckung einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte, die so herrlich in das Klischee des Künstlers passen.

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Wuppertal: Pierre Bonnard – Magier der Farbe
Von der Heydtmuseum, 14. September 2010 bis 30.01.2011

In über 120 Gemälden, Zeichnungen und Graphiken wird deutlich, dass Bonnard ein leuchtendes Kolorit, aber auch ungewöhnliche Blickwinkel bevorzugt hat, Ähnlich den japanischen Farbholzschnitten, die im 19. Jahrhundert Verbreitung fanden. Sein Werk hat sich im Dialog mit anderen Künstlern entwickelt, um dann mit Hilfe von neuen Formen der Zwiesprache zur Reife zu gelangen, bis es selbst Objekt des Interesses von Kollegen wurde. Entsprechende Zeugnisse der Wahlverwandtschaft machen ausgewählte Werke Bonnards und anderer Künstler deutlich. Die Glück, Sorglosigkeit und Entspannung vermittelnden Bilder Bonnards – insbesondere die von Gärten, Terrassen und Landschaften – gehören zu den fortschrittlichsten Werken, die die Malerei seiner Zeit hervorgebracht hat. Sie drücken von starker Naturverbundenheit gespeiste Empfindungen aus und sind gleichzeitig Experimente mit der Autonomie der Farbe. Bonnard hat zwar die Grenze zur Abstraktion nie überschritten, seine Grenzgänge aber haben weitergewirkt.

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Bielefeld: Der Westfälische Expressionismus
Kunsthalle Bielefeld, 31. Oktober bis 19. Februar 2011

Der westfälische Expressionismus kann als Versuch gelten die vielfältigen expressionistischen Strömungen vor dem 1. Weltkrieg und darüber hinaus regional zufassen. Als bekanntester Vertreter kann August Macke gelten. Neben ist Christian Rohlfs der in Hagen ein Atelier bezog und Wilhelm Morgner, Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Hermann Stenner gelten. Die Zentren des westfälischen Expressionismus sind Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld. Bis in die 1930er Jahre etablieren sie einen modernen Stil, der sich um einen Ausgleich zwischen Stadt und Land bemüht ist. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt dieses Kunstschaffen bis 1933, als die “Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde” durch die Reichskulturkammer der NSDAP aufgelöst wird. Die zahlreichen Museumsleihgaben und Werke aus Privatbesitz werden dabei von den Beständen der Bielefelder Kunsthalle auf  rund 150 Werken erweitert.

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Bielefeld: The 80s Revisited. Sammlung Bischofsberger II Kunsthalle Bielefeld, 13. März bis 19. Juni 2011

Im Zentrum des zweiten Ausstellungsteils der Sammlung Bischofsberger (der erste Teil wurde 2010 gezeigt) stehen die erfolgreichsten New Yorker Maler der 1980er Jahre wie Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, George Condo, David Salle oder Julian Schnabel, aber auch der Spanier Michel Barceló. Durch die Verbindung von Hochkultur und Straßenkunst treffen sie den Nerv der Zeit. Mit großer Leidenschaft, aber auch mit kühler Ironie setzen sie Akzente. Der Schweizer Galerist Bruno Bischofberger, der sämtliche Leihgaben auch für diese Ausstellung zur Verfügung stellt, motivierte Warhol, Basquiat und Clemente 1984 sogar zu „Collaborations“, also Kunstwerken, die von den Künstlern gemeinschaftlich ausgeführt wurden.

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Düsseldorf: Le grand geste!
Museum Kunstpalast,10.04.2010 – 01.08.2010

Informel and Abstract Expressionism, 1946-1964

1959 erreichte die gestisch-abstrakte Malerei auf der documenta II in Kassel einen Höhepunkt. Vierzehn Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde hier eine zentrale Tendenz der Malerei gefeiert, die sich als ein die westliche Welt umspannendes internationales Phänomen präsentierte. Mit dieser documenta sowie einer großen Tournee des amerikanischen Abstrakten Expressionismus durch mehrere europäische Hauptstädte im Jahr zuvor, erhielt die so genannte informelle Malerei einen gleichsam offiziellen Status. Die Bedeutung der „Abstraktion als Weltsprache“ hatte sich durchgesetzt und etabliert, obgleich sich zur gleichen Zeit bereits neue, z.B. intermediale Tendenzen in der Kunst ankündigten.

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Düsseldorf: Name June Paik
Museum Kunstpalast,11.09.2010 – 21.11.2010

Das museum kunst palast, Düsseldorf, widmet Nam June Paik (*Seoul 1932, gest. Miami 2006), dem Begründer der Video- und Medienkunst, in Zusammenarbeit mit der Tate Liverpool eine umfangreiche Retrospektive. Mit zahlreichen Leihgaben aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen wird die Ausstellung erstmals deutsche, anglo-amerikanische und koreanische Forschung zum Werk von Paik zusammenführen und einen umfassenden Überblick zu den wesentlichen Entwicklungen dieses außergewöhnlichen und einflussreichen Künstlers des 20. und 21. Jahrhunderts geben.

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Mannheim: Die Rückkehr der Götter
Reiss-Engelhorn-Museen, 13. Juni 2010 bis 13. Juni 2011

Mit der Ausstellung „Berlins verborgener Olymp in Mannheim: Die Rückkehr der Götter“ sind einmalige Schätze aus der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin zu Gast in den Reiss-Engelhorn-Museen. Lange Zeit schlummerten sie in Depots. Rund 150 Marmorskulpturen – darunter Originalfragmente vom Großen Altar in Pergamon –, Bronzestatuetten, Terrakotten, Vasen, Gebrauchsgegenstände und Schmuck illustrieren eindrücklich die Vielschichtigkeit und die enorme Wandlungsfähigkeit der antiken Götterbilder. Ihr Erscheinungsbild änderte sich im Laufe der Zeit und wurde dem jeweils herrschenden Schönheitsideal angepasst. Viele der Götterdarstellungen werden in ihrem ursprünglichen Aufstellungs- und Verwendungskontext präsentiert

Rodney Graham. Through the ForestRodney Graham. Through the Forest