Die Farben der Natur – Helena Arendt Pflanzenfarben – Hamm

September 30th, 2007 - 00:00

 

Was treibt eine erfolgreiche Künstlerin wie Helena Arendt, die neben der Malerei auch mit konventionellen chemischen Farben und der Bildhauerei tätig ist,  trotz all dieser unbequemen Tatsachen mit Pflanzenfarben zu malen, Bilder zu gestalten und Farbprozesse zuzulassen, die sich oft nicht unter den Händen der Künstlerin, sondern noch nach dem Farbauftrag abspielen?

In der Kunstgeschichte finden wir jede Menge Beispiele von Künstlern die es hassten, wenn während des künstlerischen Schaffensprozesses etwas passierte, was sie nicht kontrollieren konnten. z.B. Paul Cezanne hasste es, wenn seine Äpfel für seine Stillleben faulten bevor sein Bild fertig war. Er malte so entsetzlich langsam, dass das häufiger passierte.

Neugier und der Wille sich dem ungeheuren Farbreichtum aus der Natur ein Stück weit zu nähern. „Es ist unendlich und geht immer weiter…”, das sagt die Künstlerin von der Arbeit mit Pflanzenfarben. Jede Pflanze, jedes Herstellungsprodukt reagiert mit dem Trägermaterial unterschiedlich, reagiert auf Sande, auf die Bindemittel und auf andere Farben die eingesetzt werden.

Poetisch und von einer leichten Farbgewalt, die in ihrem Nuancenreichtum ungeheuer beeindruckend ist. Warum sich Helena Arendt dieser speziellen Kunst unterzieht, sich der Malerei mit Pflanzenfarben, mit „Urstoff” aussetzt, ist sicher die Möglichheit zu arbeiten, zu entdecken, kennenzulernen und immer wieder selber überrascht zu werden.

Die Leistung der Kunstagentur Hoffmann bestand in der Vorbereitung und Durchführung der Eröffnungsansprache im Glaselefanten des Maximilians Parks, Hamm. Sowie Onlinemarketingmaßnahme Blog.

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