Die Arbeitsweise und die Kunst von Metallbildhauer Franz Bahr aus Köln, ist in ihrer Art und Originalität nahezu einmalig.
Seit Mitte der 90er Jahre beschäftigt er sich mit den Verarbeitungsmöglichkeiten von Metall, genauer Metallblech. Durch technische Verarbeitungsfortschritte und den Mut zur Weiterentwicklung und zum Probieren gelang es Bahr mittels Schweißtechnik und dem Formen durch Luft, Metallbleche zu Kunstobjekten zu gestalten.
Er lässt Bleche zuschneiden, schweißt sie an den Kanten zusammen, so dass ein Hohlraum im Inneren entsteht. Diese leeren Formen werden mit einem Autoventil versehen. Geringe pneumatische Kräfte (Druckluft) reichen, um die geformten Hüllen aufzublasen. Die Luft verändert die Metallbleche und füllt die vorgegebenen Formen aus.
Bei zu viel an Luft, kann eine so entstehende Skulptur schon mal platzen oder sich ruckartig bewegen. Wohin die Luft geht, wie die Oberflächen dadurch verändert werden, alles das ist für den Künstler nicht kalkulierbar. Er entwickelt die Form und lässt sich auf einen Veränderungsprozess durch die Luft ein.
In dem Zusammenspiel entstehen Formen, ausgehend von den bekannten „Blechkissen”, die Franz Bahr kontinuierlich weiterentwickelt hat. Auf der Hanseart 2007 wurden mehrere seiner Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet.
Franz Bahr wird mit seinen Arbeiten ab dem 14.12.2007 in der Städtischen Galerie Wesseling im Rahmen der Ausstellung “Spiegelungen!” der Künstlergruppe Kulturfeld zu sehen sein.
Die Ausstellung wird von der Kunstagentur Hoffmann kuratiert, eröffnet und begleitet.
Foto: Jörg Pruss
[...] Gäste die Gelegenheit war, alle sechs beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Franz Bahr, Gabriele Gabriel, Frederik Erichsen, Katja Walter, Torsten Gripp und Markus Nischk auf ihre [...]