Fetisch, Konsumkritik, genaue Beobachtungsgabe und Freude am plakativen, farbenfrohen Detail zeichnet die Arbeitsweise von Gabriele Gabriel aus.
Das Brechen von Sehgewohnheiten, das pointierte Zuspitzen von Redewendungen oder das Kombinieren von Formaten mit unterschiedlichen Techniken ist für Gabriele Gabriel ein Stilmittel.
Das ehemals religiöse Tryptichon wird bei ihr zur konsumkritischen „Altarbehandlung” und lässt dem Betrachter seine Wahl.
Die Grundfarben und der nur sparsame Einsatz der Komplementärfarben lassen Gabriels Arbeiten sehr stark und energiegeladen erscheinen.
Der Betrachter braucht keine Nuancen suchen, sondern der klare auch oft im Titel mitschwingende Bedeutungsgehalt ist da und will gesehen werden.
Gabriele Gabriel wird mit ihren Arbeiten ab dem 14.12.2007 in der Städtischen Galerie Wesseling im Rahmen der Ausstellung “Spiegelungen!” der Künstlergruppe Kulturfeld zu sehen sein.
Die Ausstellung wird von der Kunstagentur Hoffmann kuratiert, eröffnet und begleitet.
[...] Gelegenheit war, alle sechs beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Franz Bahr, Gabriele Gabriel, Frederic Erichsen, Katja Walter, Torsten Gripp und Markus Nischk auf ihre Arbeiten anzusprechen [...]