Jim Munro komponiert Musik für Last Drops

Januar 20th, 2009 - 21:25

David Beavan geht für die Präsentation seines Monumentalgemäldes “Last Drops of fresh rainwater” , ein Historienbild der Gegenwart, bestehend aus über 100 Gemälden, die in der Zeit zwischen 2006 und heute entstanden sind, ungewöhnliche Wege. Die Präsentation, die ab dem 29. Januar 2009 erstmals im Kunstverein Skam e.V. in Hamburg, Am Trichter 1 zu sehen sein wird, wird begleitet von eigener Musik.

Der Komponist Jim Munro war so begeistert von diesem “Malertagebuch unserer Zeit”, dass er es sich nicht nehmen liess, eigens dafür Musik zu komponieren. Die Musik für “Last Drops of fresh rainwater” ist inspiriert von der Idee des Künstlers, die Bilder nicht nur statisch zu präsentieren, sondern die Bilder wie ein Feuerwerk für Sekundenbruchteile zu beleuchten und dann wieder verschwinden zu lassen. Der Moment wird reichen um die Motive zu erkennen, aber nur einen Moment dauern. Dabei wird der Betrachter feststellen, dass die Motive ihm bekannt sind. Warum? Weil Beavan sich hat von Weltnachrichten, Bildinformationen oder von Geschichte der aktuellen Gegenwart zu den Motiven inspirieren lassen. Subjektiv und unchronolgisch ist die Auswahl, getragen von dramatischen, tragischen, schönen Geschichten, Weltproblemen und der Schönheit des menschlichen Lebens. Eine Mischung aus starken, kraftvollen Motiven, die in der Menge gesehen, beieindrucken und einen großen Rahmen schaffen.

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Munro hat sich von den Motiven und ihrer Geschichte leiten lassen, ruhige Partien wechseln mit dramatischen Klangkaskaden ab. Über drei Wochen hat der Aufbau und die Komposition der Musik gedauert. Gitarrenklänge, Keybord und Computer kommen zum Einsatz.

“The music for ‘The Last Drops of Fresh Rainwater’ had, as its inspiration, a number of repeated viewings of the images in quick succession. I wanted to capture the immediacy of the images and almost ‘burn’ them into my subconsciousbefore recalling them as musical moments. The images were powerful enough to leave a lasting impression – which was useful as the music was constructed over  a three week period. I believe that all art exists as personal and interpretive, and the music needed to stay true to what I saw and felt. Working with guitars,keyboards and computers to produce the composition had its difficult moments technically, not least when piecing the individual elements together to maintain a flow, however I can honestly say that it was easy to produce as a piece because the source material was already there in David’s art.The paintings speak for themselves of course, however if the music adds another element as intended, then David and I will have succeeded in our joint aim of combining the two forms together to present something a little special.”

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