Der Künstler Klaus Dobrunz ist ein Chronist des Alltags. Der Alltag ist für viele Menschen ganz oft mit Warten verbunden. An der Bushaltestelle, an dem Bahngleis, an der Ampel, vor dem Aufzug am Parkscheinautomaten usw.
Diese zufälligen, kleinen Rastgelegenheiten werden von vielen Zeitgenossen wenig wahrgenommen. Auch ist es als Passant oft so, dass wir eine wartende Menschenmenge nur beiläufig aus dem Augenwinkel wahrnehmen. Diese flüchtigen kurzen Momente sind oft nur schemenhaft, verschwommen wahrgenommen.
Diese unglaublich kurzen Momente der ungewollten Beobachtung hat Klaus Dobrunz in seiner eigenen Bild- und Formensprache wiedergegeben.
Seine Malerei atmet den Moment des Flüchtigen und bringt gleichzeitig den Moment des genauen Beobachtens zusammen. Scheinbar in Eile, flüchtig in der Malerei, fast abstrakt wiedergegeben, ist die Situation von Dobrunz doch genau erfaßt und für die Ewigkeit festgehalten.
Genauso seine Holzskulpturen, die den brutalen, spaltenden Arbeitsprozeß noch atmen und doch durch die Farbgebung eine Welt von Menschenfiguren entstehen lassen, die wir als Betrachter alle kennen. Typen, bepackt, tänzelnd, eilend, wartend usw.
Diese Werkgruppen aus den Jahren 2005 bis 2007 hat Dobrunz in seinem Katalog zusammengefaßt. Auf über 200 Seiten in einem wertigen Schuber verpackt ist der Katalog neben den Arbeiten Dobrunz ein echtes Original.
Die Kunstagentur Hoffmann, die bereits häufiger bei Ausstellungseröffnungen in das Werk von Klaus Dobrunz eingeführt hat, ist mit einem Textbeitrag im Katalog über Klaus Dobrunz und seine Arbeitsweisen und Werkgruppen vertreten.
Der Katalog kann beim Künstler, seinen vertretenden Galerien oder hier bestellt werden.
[...] Klaus Dobrunz zeigt Skulptur aus Holz, Simone Jänke zeigt Grafik Alkie Osterland zeigt Glas Franz Winkelkotte zeigt ebenfalls Glas Peter Menges zeigt Arbeiten in Stein Christoph Otto Hetzel zeigt ebenfalls Arbeiten in Stein und Wendelin Gräbener zeigt Keramik. [...]