Jo Kley und Margit Buß – Kooperationsausstellung in Berlin

Am Donnerstag, den 21.1.2016 eröffnen wir um 19 Uhr die Kooperationsausstellung „Gedanken fliegen“ Arbeiten von Jo Kley und Margit Buß in der Galerie Root in Berlin. Eine Kooperation mit der Galerie Hoffmann Contemporary Art und der Galerie ROOT, Berlin, Hardenbergstraße 9, Vorderhaus, 2. Stock rechts.

Zur Einführung in das Werk von Margit Buß spricht Ute Wöllmann, Galeristin, Berlin. Die Galeristin und Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann wird in Berlin in das Werk von Jo Kley einführen.  Die Ausstellung in Berlin läuft vom 21.1. bis 11.3.2016.

Beiden Künstlern geht es um die Bewegung in der Materie. Margit Buß setzt hierfür die Farbe autonom in Szene.
Jo Kley treibt die Bewegung in den Stein. Hier eine flüssige, bewegliche Materie, dort ein unbeweglicher Stein.
»Fliegt Gedanken« – flüchtige Gedanken materiell zu erfassen, ist der Gedanke, der dieser Ausstellung zugrunde liegt.

Margit Buß, 1951 in Lüneburg geboren, malt seit 1990 und studierte von 2009 bis 2014 Malerei an der Akademie für Malerei Berlin und ist Meisterschülerin von Ute Wöllmann. Sie lebt und arbeitet in Eckernförde und Berlin.
Margit Buß arbeitet prozesshaft mit der Eigenständigkeit und Eigendynamik der Farben. Die Eigenwertigkeit der Farben steht im Fokus ihrer Malerei.Durch jahrelange intensive Studien des Farbmaterials, ist sie zu dem Schluss gekommen, dass Alcydharzlacke und Acryllacke am besten für ihre Malerei geeignet sind. Sie hat herausgefunden, wie sie gegen und miteinander reagieren. Dieses Wissen macht sie sich zunutze. Jeder neue Versuch im Atelier wird notiert, um auf Bedarf abrufbar zu sein.Auf diese Weise ist sie in der Lage, was einmal aus einem Zufall heraus entstanden ist, exakt zu wiederholen, um es im Bild wieder als Zufall erscheinen zu lassen. Sie lässt der Farbe zunächst ihren Willen, um sie hinterher für sich arbeiten zu lassen. Es geht ihr nicht um die Darstellung einer bestimmten Form oder eines bestimmten Motivs. Textur und Herstellungsweise eines Bildes, die Materialität der Farbsubstanzen, stehen im Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Es geht um das Material Farbe. Sie untersucht die eigenen Gesetze des Materials und teilt ihnen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von amorphen Formen und der Gestaltung von Farbflächen zu.

Jo Kley, 1964 in Ulm geboren, studierte – nach seiner Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer in Ulm – von 1991 bis 1997 Bildhauerei an der Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel bei Prof. Jan Koblasa. Bereits während des Studiums stellte Kley in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Seit 1995 ist er als freischaffender Bildhauer tätig. 2012 erlangt er den Doctor of Liberal Arts (DLA), an der Fakultät für Musik und Freie Kunst der
Universität Pécs, Ungarn, bei Prof. Colin Foster. Zahlreiche Arbeiten befinden sich im Öffentlichen Raum im In- und Ausland und sind im Besitz von Firmen, Konzernen, Banken, Museen und privaten Sammlungen. Jo Kley lebt in Kiel und arbeitet in einem stillgelegten Kieswerk bei Bordesholm. Durch die Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Symposien und Wettbewerben, den Erhalt vieler Preise und Stipendien sowie mehr als 100 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland hat sich Jo Kley weltweit Anerkennung als Bildhauer erworben. Über 75 mittel- und großformatige Arbeiten befinden sich in 19 Ländern im öffentlichen Raum. Seit 1998 verfolgt er sein Kunstkonzept „KleyCity“ mit der Idee, in möglichst vielen Ländern der Erde eine Turmskulptur zu errichten, um gleichsam ein Band der Völkerverständigung zu knüpfen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog!

In der Zeit von Donnerstag, den 21.1. bis Samstag, den 23.1. 2016 ist daher die Galerie Hoffmann Contemporary Art in Rheda-Wiedenbrück geschlossen. Kontakt unter info@kunstagentur-hoffmann.de oder mobil 0170 55 200 90.

Reservierungen und Terminabsprachen sind fernmündlich möglich. Ab Dienstag, den 26.1.2016 ist die Galerie Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück wie gewohnt von 11-17 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

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