Die Bielefelder Künstlerin Brigitte Fuhrmann-Mau, auch als Kunstdozentin an der Bielefelder Kunsthalle und vorallem an der dortigen Musik- und Kunstschule bekannt, ist eine der ganz starken und sehr eigen arbeitenden Künstlerinnen der Region.
Portrait Brigitte Fuhrmann-Mau
Schon mit der akademischen Ausbildung auf keine Kunstposition festgelegt, hat sie bis heute ihre Freude und ihre Fähigkeit sich immer wieder neu auf Themen und Materialitäten einzulassen und diese in Kunstobjekte zu bringen, nicht verloren.
Nach Zeiten der abstrakten Ausdrucksweise und dem stark mit dem Medium der Fotografie als Gedächtnis und hartem Ausschnittcharakter arbeitend, ist Brigitte Fuhrmann-Mau wieder in die figürliche Malerei zurückgekehrt.
Ihre analytischen Bilder und die Kraft im gemalten Bild, fast bis ins Innere des Betrachters und des Motivs vorzudringen, es fast zu sezieren, schaffen eine Unmittelbarkeit, die allen Beteiligten, alles abverlangt. Dadurch und durch ihre Stärke zum Teil über Jahre an einer Werkgruppe zu arbeiten, lassen Gruppen entstehen, die nichts offen lassen. Hier werden Standpunkte bezogen, hier wird Farbe bekannt. Also zeitgenössische Kunst im besten Sinne.
Der Kreislauf des Lebens, seien es die eigenen Kindheitserinnerungen, oder der analytische Blick auf ein Kleinkinderleben, werden bei Brigitte Fuhrmann-Mau Zeitzeugnis und haben nichts sanft, weiches. Im Kind der Greis, in der Unschuld, die Leidenschaft, im Kommen, das Vergehen. Themen in deren Ausdruckstärke kein Platz ist für Halbgares und doch so anrührend und nah, dass die Kunst von Brigitte Fuhrmann-Mau kraftvoll und voller Hoffnung ist, in das schöne Leben.
Hier mehr zur Künstlerin und ihrem Werk.
“Was wir brauchen, das ist gefühlte Erfahrung – intensiv, unmittelbar, direkt, subtil, einheitlich, warm, lebhaft, rythmisch.” Robert Motherwell