Entries Comments



Vorträge

Vorträge – Kunstagentur Hoffmann – Ausstellungseröffnung – Kunstvorträge – Eröffnungsreden – Vortragsreihen

Kunstreise nach Berlin zur Frida Kahlo Ausstellung

Die renommierte Eventagentur Korona aus Rheda-Wiedenbrück bietet in diesem Jahr eine qualitativ hochwertige Kunstreise nach Berlin zur Frida Kahlo Ausstellung im Martin-Gropius-Bau vom 13.07. bis 15.07.2010 an. Der Aufenthalt in Berlin und ausgewählte Programmpunkte stehen ganz im Zeichen der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die vom 30. 04. bis zum 09.08.2010 mit einer großen Retrospektive im Martin Gropius Bau geehrt wird.

Das drei Tage umfassende Reiseprogramm widmet sich u.a. am ersten Tag ganz Frida Kahlo. Es wird die Ausstellung besucht, eine Stadtrundfahrt schließt sich an und der Abend wird im mexikanischen Restaurant Frida Kahlo beschlossen. Am zweiten Tag wird die Museumsinsel mit dem Neuen Museum besucht. Am dritten Tag wird das Museum für zeitgenössische Kunst im Hamburger Bahnhof besucht. Das Viersterne Maritim Hotel Pro Arte an der Friedrichstraße im Herzen von Berlin, das als Kunst und Designhotel bekannt ist, wird Standquartier für die Kunstreise sein.

Die Reisebegleitung und die kunsthistorische Betreuung vor Ort wird die Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann übernehmen. Informationen zur Reise werden bei Interesse gerne per mail oder per Post zugesandt. Da die mögliche Gruppengröße max. 25 Personen beträgt, ist eine zeitige Anmeldung empfehlenswert. Buchungen der Reise direkt über Agentur Korona mit dem Stichwort “Frida Kahlo”.

Jim Munro komponiert Musik für Last Drops

David Beavan geht für die Präsentation seines Monumentalgemäldes “Last Drops of fresh rainwater” , ein Historienbild der Gegenwart, bestehend aus über 100 Gemälden, die in der Zeit zwischen 2006 und heute entstanden sind, ungewöhnliche Wege. Die Präsentation, die ab dem 29. Januar 2009 erstmals im Kunstverein Skam e.V. in Hamburg, Am Trichter 1 zu sehen sein wird, wird begleitet von eigener Musik.

Der Komponist Jim Munro war so begeistert von diesem “Malertagebuch unserer Zeit”, dass er es sich nicht nehmen liess, eigens dafür Musik zu komponieren. Die Musik für “Last Drops of fresh rainwater” ist inspiriert von der Idee des Künstlers, die Bilder nicht nur statisch zu präsentieren, sondern die Bilder wie ein Feuerwerk für Sekundenbruchteile zu beleuchten und dann wieder verschwinden zu lassen. Der Moment wird reichen um die Motive zu erkennen, aber nur einen Moment dauern. Dabei wird der Betrachter feststellen, dass die Motive ihm bekannt sind. Warum? Weil Beavan sich hat von Weltnachrichten, Bildinformationen oder von Geschichte der aktuellen Gegenwart zu den Motiven inspirieren lassen. Subjektiv und unchronolgisch ist die Auswahl, getragen von dramatischen, tragischen, schönen Geschichten, Weltproblemen und der Schönheit des menschlichen Lebens. Eine Mischung aus starken, kraftvollen Motiven, die in der Menge gesehen, beieindrucken und einen großen Rahmen schaffen.

jim-monro-compuser

Munro hat sich von den Motiven und ihrer Geschichte leiten lassen, ruhige Partien wechseln mit dramatischen Klangkaskaden ab. Über drei Wochen hat der Aufbau und die Komposition der Musik gedauert. Gitarrenklänge, Keybord und Computer kommen zum Einsatz.

Read more »

Georg und Kazue Matthes zeigen neue Arbeiten in Düsseldorf

Das Künstlerpaar Georg und Kazue Matthes zeigt in der Eröffnungsausstellung der Galerie artobes, vormals Kunsthaus Oberkassel  in neuen, größeren Räumen in Düsseldorf aktuelle Werkgruppen ihres Schaffens.

Der Filmemacher und Künstler Georg Matthes zeigt die Serie “Lichtspuren”. Dahinter verbirgt sich eine neue Bildästhetik, die der Künstler seit Jahren entwickelt hat. Selber benutzt er als Beschreibung und Charakterisierung den Begriff “Lichtgraphologie” und beschreibt damit den Prozess des Fotografierens, wie auch das Ergebnis seiner Arbeit. Die Anlehnung an die Graphologie, die auch als Schriftpsychologie verstanden werden kann, ist dabei gewollt.

Ähnlich wie bei der Handschrift, die über die Persönlichkeit des Schreibenden Auskunft gibt und dem Kundigen Wesenszüge des Menschen verrät, kann die Lichtgraphologie mehr verraten, als ein statisches Foto es vermag.

Einmal ist der dynamische Entstehungsprozess gemeint, der die Kamera unbedingt in Bewegung bringt, so wie die Hand den Stift zum Schreiben führt und so die Bewegung den Schlüssel zum Entstehen einer Schriftprobe überhaupt erst werden lässt. Desweiteren sind Inhalte, Objekte und der Zusammenklang im Auge des Künstlers der zweite notwendige Teil der Lichtgraphologie.

Faszinierende Farbkaskaden und dynamische Bildebenen lassen sich so herstellen und für den Betrachter zu einer aufregenden optischen Reise werden.

kazue-kimono-webKazue Matthes im Kimono mit eigenem Bühnenkimono

Geschmeidige Bewegungen, Farbspiele und das gesetzte Licht machen auch Kazue Matthes Bühnenkimonos zu einem ästhetischen und optischen Erlebnis.

Seit Jahren ist sie als Meisterin der Kimonokunst erfolgreich für japanische Theater in der Form des Taishu Engeki tätig. Ihre Kreationen sind nicht nur eine Theateraugenweide, sondern sie sind auf der Welt einmalig, weil sie sowohl klassisch japanische Traditionen widerspiegeln und gleichzeitig europäische Wurzeln mit aufnehmen.

Kazue Matthes lebt mit ihrem Mann Georg in Deutschland und Japan und ist so zu einer Weltbürgerin mit doppelten Wurzeln geworden. Ihre Arbeiten sind daher belebter als ausschließlich traditionell japanische, aber qualitätvoll und handwerklich auf höchstem Niveau, so dass ihre Form der “Modernität” ein evolutionäres Wachsen der Kimonokunst darstellt. Für diese Ausstellung hat sie 15 neue Bühnenkimonos gestaltet.

Die Eröffnung der Ausstellung Georg Matthes “Lichtspuren” und Kazue Matthes “Theater Kimono Design” findet am Freitag, den 16. Januar 2009 um 19.00 Uhr in der Galerie artobes, vormals Kunsthaus Oberkassel, Herzogstrasse 68-70 in Düsseldorf statt.

In das Werk von Georg Matthes wird der Kunstkritiker Jürgen Raap einführen. Christiane Hoffmann von der Kunstagentur Hoffmann wird  zu Theaterkimonos des Taishu Engeki von Kazue Matthes sprechen.

Erklär mir die Kunst – Neue Ausstellungen – Neue Vorträge

Aufgrund der großen Nachfrage nach ausstellungsbegleitenden Kunstvorträgen haben wir unser Vortragsprogramm erneut erweitert. Ab sofort können  einführende Vorträge zu folgenden Ausstellungen gebucht werden.

Nach Wunsch können auch Tagesfahrten begleitet werden.

Neue Vorträge im Programm

Passend mit dem Beginn der beiden Ausstellungen “Emil Nolde – Begegnung mit dem Nordischen” (03.02.- 12.05.08) der Kunsthalle Bielefeld sowie der Ausstellung “Impressionistinnen” in der Frankfurter Schirn (22. 02.08 – 01.06.08) haben wir unser Vortragsprogramm erweitert. Beide Vorträge sind ab sofort buchbar. Nach Wunsch können auch Tagesfahrten begleitet werden.

Kunstausstellungen bewegen

Mit 256.000 Besuchern ging die erfolgreichste Ausstellung des Museums Kunstpalast in Düsseldorf “Bonjour Russland” Anfang Januar zu Ende. Noch bis zum 24. Februar 2008 läuft die Bremer Ausstellung “Paula in Paris”, die schätzungsweise über 150.000 Besucher anziehen wird. Die Bielefelder Ausstellung “1937. Perfektion und Zerstörung” wurde von fast 50.000 Menschen besucht. Die drei Beispiele zeigen, wie gut gemachte Ausstellungen durch Marketing und PR auch wirtschaftlich zu einem Erfolg werden können. Vorraussetzung ist allerdings, dass das eigentliche Produkt, die Bilder und ihre Inszenierung, überzeugt. Dabei geht es bei einem Ausstellungsbesuch nicht um reine Informationsvermittlung, sondern vor allem um das gemeinsame Erleben von Kunst. Dies ist vielfach um so intensiver, je mehr Wissen über die Künstler und ihre Werke im Vorfeld schon aufgenommen wurde.

Die großen Kunstausstellungen der vergangenen Monate in Deutschland, haben nicht nur tausende von Besuchern bewegt, sondern auch die Kunstagentur Hoffmann. Zur Vorbereitung der Ausstellungsbesuche wurden viele Kunstvorträge bei uns gebucht, so dass sich unsere Vortragsreise von Beckum-Wadersloh, über Castrop-Rauxel und Krefeld bis in die neuen Bundesländer mit Schwerin, Ludwigslust, Neustrelitz, Güstrow und Plau am See erstreckte.

Wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf des Ausstellungsjahres 2008.

50.000 Besucher sagten Bonjour Russland – Erste Ausstellungsbilanz nach vier Wochen Laufzeit

Seit vier Wochen zeigt das Museum Kunstpalast schon die Ausstellung „Bonjour Russland” und eins ist schon feststellbar: Das Publikum mag die Schau! 50.000 Besucher waren schon da. Wenn doppelt so viele Menschen gekommen sein werden, soll sich die Schau bezahlt gemacht haben.

Und das wäre deshalb schön, damit auch weiter solch große Schauen in Deutschland zu sehen sind.

Die Bilder aus vier russischen Museen, zwischen 120 und 140 Stück, je nach dem welche Verlautbarung man liesst, zeigen die enge Verzahnung zwischen russischer und französischer Kunst (bzw. Kunst die in Frankreich entstanden ist) zwischen 1880 und 1925.

Reiche russische Sammler kauften die Arbeiten in Paris und machten sie im Rahmen ihrer Salons einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Nach der Oktoberrevolution ging vieles in staatliche Hände über (nicht immer freiwillig, wie die große Sammlung der Tretjakows, die schon zu Lebzeiten ihre Sammlung der Stadt Moskau schenkten.)

1993 waren schon einige der Werke, damals im Folkwangmuseum in Essen in Deutschland zu sehen. Neu an der Düsseldorfer Schau ist, die im kommenden Jahr in London gezeigt wird, dass auch die zeitgenössische russische Kunst parallel gezeigt wird. Ein reiches Rahmenprogramm rundet die gelungene Schau ab, die noch bis zum 06.01.2008 in Düsseldorf zu sehen ist.

Die Kunstagentur Hoffmann bietet einen Vortrag zur Einführung in das Ausstellungsthema “Bonjour Russland” an und begleitet auch Kunstfahrten zum Museum Kunstpalast Düsseldorf.

Paula in Paris – Paula Modersohn-Becker und die Moderne

Anlässlich des 100ten Todestages der Malerin Paula Modersohn-Becker zeigen mehrere Museen thematische Ausstellungen zu Leben und Werk der Künstlerin. Paula Modersohn-Becker ist die früheste Vertreterin des Expressionismus in Deutschland. Erst 1911 wurde der Begriff geprägt, zur Charakterisierung der Malweise der Künstlervereinigung “Die Brücke”. Zu diesem Zeitpunkt war Paula, wie sie von vielen Verehrern heute noch liebevoll genannt wird, schon 4 Jahre tot.

In der kurzen Zeit zwischen 1900 und 1907 war Paula Modersohn-Becker mit ihrer Malerei sehr isoliert. Die Worpsweder Künstlerfreunde konnten damit nicht viel anfangen, der eigene Mann verstand ihr Werk nicht, nur in Paris, das sie in den Jahren mehrfach besuchte, fand sie Anregung und Bestätigung. In Paris war die klassische Moderne zu Hause, die eine Neuerin wie Paula verstand und gewähren liess. Die Kunsthalle Bremen setzt die Werke Paula Modersohn-Beckers in den zeitlichen Bezug zu den anderen “Großen” der Moderne in der Pariser Zeit. Die Ausstellung läuft vom 13.10. 2007 – 24.02.2008.

Die Kunstagentur Hoffmann bietet einen Vortrag zur Einführung in das Ausstellungsthema “Paula in Paris” an und begleitet auch Kunstfahrten zur Bremer Kunsthalle.