Uta Schotten – Malerei – Ausstellung in der Galerie Hoffmann Contemporary Art

Die Galerie Hoffmann Contemporary Art präsentiert vom 22. Mai bis zum 31. Juli 2013 in ihren Räumlichkeiten in Wiedenbrück, Lange Straße 50, neueste Arbeiten der Deutsch-Niederländerin Uta Schotten.

Uta Schotten ist als Meisterschülerin von Siegfried Anzinger, Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und hat im Laufe ihres Studiums bei namhaften Professoren wie Rissa, Jörg Immendorff und anschließend bei Tony Cragg studiert und gearbeitet.

 Uta Schotten Galerie Hoffmann

Sie wird von renommierten Sammlungen angekauft und ihre Kunst wurde und wird in Museen ausgestellt. Experimentierfreudig ist sie auf den Feldern der Malerei und der Plastik aktiv und nimmt zu den klassischen Malgründen und Materialien oft alte früher verwendete malerische Mittel, wie Wachs mit hinzu, ohne die Malerei mit Ölfarben aufzugeben.

Ein Merkmal ihrer Kunst ist die starke Reduktion in der Malerei. Sie orientiert sich an den Klassikern der Kunstgeschichte die ihre Themen durch ihren Wiedererkennungseffekt akzentuieren und entwickelt diese scheinbaren Ikonen der Kunst weiter. So wird ein leichtes „Dejavue“ mit den Fragen der Jetztzeit im 21. Jahrhundert gepaart, ohne dass die eine oder die andere Quelle für das Bild ihre Eigenständigkeit verliert. Erkennen und nicht erkennen, da die Reduktion in der Malerei, oft mit breiten gut erkennbaren Pinselstrichen geformt, eine Auflösung der Form erlauben, die ein figürliches Bild bei näherer Betrachtung fast zu einem abstrakten macht, um doch die Form der Figur und des Bildaufbaues nicht zu verleugnen. Der Betrachter wird mit in den Reduktionsprozess und in die Dechiffrierung hineingezogen. Hinter den Motiven ist wie in der klassischen niederländischen Kunst des goldenen Zeitalters eine spirituelle Ebene spürbar. Die Künstlerin legt quasi den verlorenen Inhalt vergangener Zeiten wieder offen und hat ihn in das 21. Jahrhundert transformiert.

Das gotische Kircheninnere wird zu einer dunklen, kaum beleuchteten Halle, die ihre Erhabenheit durch die Lichtregie nicht einbüßt, sondern wieder neu zu erkennen gibt. Die Familienfotos vor dem Haus, werden zu heimeligen oder auch unheimlichen Höhlen der kaum erkennbaren, klitzekleinen Menschen davor. Die Fussballfelder werden isoliert und scheinen zu schweben, in einer Umgebung eines Regionaligaplatzes überall in Europa. Erkennen, Verstehen und Irritieren. Weg von einer überirdischen Gegenwart und doch so verändert und isoliert, dass Vertrautes auch unheimlich wirken kann und ein Reflexionsprozess, was ist und warum es so ist gedanklich in Gang kommt.

Engagierte, moderne Kunst, perfekt malerisch umgesetzt und im Leben im 21. Jahrhundert verankert und die Wurzeln in der alten Kunst nicht verleugnend. So kann mit dem Herzen und dem Verstand geschaut werden und die Resultate sind verblüffend.

Die Ausstellung wird mit einem Künstler-Sammlergespräch am 21. Mai ab 19 Uhr eröffnet.Der passionierte Kunstsammler Dr. Dr. Thomas Rusche ist unserer Einladung zu einem Künstler- und Sammlergespräch mit Uta Schotten gefolgt. Dr. Dr. Thomas Rusche ist Inhaber der SØR Modehäuser und Besitzer der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin. Die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin umfasst über 3.000 Kunstwerke mit den Schwerpunkten Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts. In der Sammlung sind auch Werke von Uta Schotten vertreten. Aufgrund des begrenzten Platzes wird um eine Anmeldung gebeten.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 22. Mai – 31. Juli 2013  – Di – Sa 14.30 – 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Galerie Hoffmann Contemporary Art – Lange Straße 50 – 33378 Rheda-Wiedenbrück

Plakatentwurf: Conzentrat Düsseldorf – Agentur für Kommunikation

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