Gegründet 1937 in New York dank der Vision des Sammlers Solomon R. Guggenheim, ist das Guggenheim Museum heute mit fünf Häusern in New York, Venedig, Berlin, Bilbao und Las Vegas das erste wirklich globale Museum der Welt. Seine Sammlung fasst die Bestände von bedeutenden Privatsammlungen zusammen. Der Gründer, Solomon R. Guggenheim, stammte aus einer großen Familie, die ihr Vermögen im Erzbergbau gemacht hatte. Seine sammlerische Aktivität wurde ab 1927 maßgeblich von der deutschen Baronesse Hilla von Rebay beeinflusst. So wurde das Werk von Wassily Kandinsky neben anderen Meistern der abstrakten Kunst zu einem wesentlichen Grundstein der Sammlung. Ergänzt wurde die Sammlung um Arbeiten von Constantin Brancusi, Jean Arp und Juan Gris sowie wichtige Werke aus dem Bereich des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus (besonders Paul Cézanne, Pierre Auguste Renoir und Edouard Manet) sowie des deutschen Expressionismus (Max Beckmann). Peggy Guggenheim, die Nichte von Solomon R. Guggenheim, verlieh ihrer Sammlung ein eigenwilliges Profil, welches sich deutlich von den Aktivitäten ihres Onkels unterschied. Sie konzentrierte sich auf Werke des Surrealismus und auf den amerikanischen abstrakten Expressionismus. Durch ihre Sammlung, Ende der 1970er Jahre integriert, wurde der Bestand noch umfassender und um amerikanische Künstler wie Jackson Pollock, Mark Rothko und Willem De Kooning erweitert.