Ausstellung Lars Reiffers – Malerei

Die kommende Ausstellung „Lars Reiffers – Malerei“ stellt einen Quantensprung in der Ausstellungsgeschichte der Galerie Hoffmann dar. Reiffers, Jg. 1978 gehört zu der kommenden Künstlergeneration des Landes. Nach Studium in Aix-en-Provence (Frankreich) bei Prof. F.Faure, Prof. A.Absensour und Prof. J.-C. Le Gouic, als Meisterschüler bei Prof. Kuhna in Münster in der realistischen Malerei geprägt, hat Reiffers mit seinen hyperrealistischen und überdimensionalen Naturmotiven ein Alleinstellungsmerkmal in der zeitgenössischen Kunst in Deutschland.

Wunderbare Malerei, hyperrealistisch und innovativ in der Motivfindung und von einer farblichen Brillianz, die die Ausstellung zu einem Fest für die Augen werden lässt.

Perspektivwechsel und überraschende Momente in großformatigen Arbeiten. Der ganze Dachboden wird zu einer Kathedrale der Malerei und verzaubert mit seinem Rhythmus. Dort ist das Gipfeltreffen der malerischen Positionen von Lars Reiffers: das Meer und die Tiefe, die Natur und das Wesen der Blumen und die Tierwelt als Metapher und Jagdobjekt. Werden und Vergehen in brillianter Malerei. Hyperrealismus als Idealtypus der Motivwelten, entrückt und greifbar.

Bild: Künstler Lars Reiffers und Galeristin Christiane Hoffmann

Als Künstler beschäftigt sich Reiffers akribisch mit seinen Themenwelten und ist immer vor Ort. Sei es als Angler, als Taucher oder als Botaniker. Immer geht er seinem Thema auf den Grund, entwickelt die gefundenen Motive weiter bis sie sich vom ursprünglichen Objekt lösen und zu Chiffren, Icons oder Idealen ihrer Art werden.

Immer offen, immer noch an der Grenze. Nie wird die Lesart der Bilder vorweggenommen, der Betrachter kann sich immer „seine“ Geschichte im Bild weiterlesen.

Reiffers, der auch ein profunder Kenner der kunstgeschichtlichen Ikonografie ist, bedient sich virtuos der alten Topois der Kunst und transformiert sie in die Gegenwart. Zeitgenössische Kunst mit einem verwurzelt sein in der Geschichte und offen für die Fragen unserer Zeit.

Das seine Arbeiten immer menschenleer sind, nimmt zusätzlich den Aspekt von Klimakunst und Umweltzerstörung in den Blick, ohne die Zerstörung thematisieren zu müssen.

Über 30 Arbeiten sind in der Ausstellung versammelt und spannen den aktuellen Schaffensbogen des jungen Kölner Künstlers, der erstmalig in Ostwestfalen-Lippe ausstellt.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 15.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 21. November 2010 in der Galerie Hoffmann zu sehen. Die Öffnungszeiten der Galerie sind Di – Sa von 14.30 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung.

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