Elke Dombrowski in der Galerie Hoffmann – Konstruktion der Realität

Die Künstlerin Elke Dombrowski siedelt ihre Motive in der Jetztzeit an, obwohl die Figuration und auch die malerische Umsetzung eine Zeitlosigkeit und Ewiggültigkeit zeigen. Ihre Bilder reifen durch den Malprozess, da die ursprüngliche Disposition und Komposition wieder und wieder verändert, übermalt und neu herausgebildet wird. Zu jedem Bild dokumentiert die Künstlerin den Entstehungsprozess, so dass diese spannende Entwicklung auch vom Betrachter und Sammler nachvollzogen werden kann.

dahinter

Sind in den ersten Entstehungsphasen Figuration, Stadtsilouette und zugrunde liegendes Motiv erkennbar, nimmt Elke Dombrowski immer mehr von diesem Grundgerüst weg, lässt verschwinden und arbeitet aus. So das ein Vor und Zurück, ein erst und ein dann nicht mehr erkennbar ist.

Die Bilder bekommen einen eigenen Kosmos, lösen sich auch von Bedingungen der Schwerkraft oder vom Erzählmythos und werden ganz losgelöste Malerei, ohne erzählte Geschichte. Der Betrachter kann seine Geschichte in den Bildern finden oder sich selber erzählen, die vorgegebene Geschichte der Künstlerin ist es nicht mehr.

So entstehen in europäischen Städten Anmutungen von asiatischen Leuchtreklamen, Wiesen und Landschaften werden zu interstellaren Plätzen mit Weltraumcafes und geselliges Treiben wird zu Konzentration und Kontemplation. Alles ist möglich, aber malerisch befreit vom Zwang des Erzählens.

Ihre Figurationen sind gleichwertig mit den malerischen Flächen und ungegenständlichen Bildpartien. Alles kann nichts muß, so dass Elke Dombrowski eine spannende zeitgenössische Antwort auf die künstlerischen Fragen des Jetzt findet.

Ab sofort findet sich in der Galerie Hoffmann eine Auswahl von Bildern von Elke Dombrowski.

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