Elke Dombrowski – Serie Sichtfelder

Die neue Arbeitsserie Sichtfelder von Elke Dombrowski ist aus dem Versuch entstanden, das Sichtfeld des Betrachters zu definieren. Der Horizont, das Glas des Fernglases, der Ausschnitt des Fensterrahmens überall sind Sichtfelder. Sie sind begrenzt und daher nicht unendlich und beschreiben das sichtbare Fassungsvermögen eines Betrachters.

 

Die Künstlerin, die in Schichtungen von Farbe arbeitet hat aber auch ein räumliches Sichtfeld im Blick. Für den Betrachter unsichtbar, nur im Malprozess erlebbar, schichtet sie viele Farbe übereinander. Es entstehen Reliefstrukturen, die wieder und wieder von weiteren Farbschichten überlagert werden und so von der farblichen Qualität unsichtbar, von ihrer Materialität noch als Struktur sichtbar bleiben.

Ihre „Auftragsgeschichte“ verschwindet, aber die Materie bleibt. So gibt es ein scheinbar horizontales und ein vertikales Sichtfeld.

Struktur und Farbe werden gleichwertig, die Farbverläufe die die Künstlerin stehen lässt erzählen für den Betrachter neue Geschichten, für die Künstlerin den Entstehungsroman, für den Betrachter eine Kurzgeschichte in der obersten Ebene der Bilder.

Industrielandschaften, Horizontlinien mit Nebenwänden und glühendem Feuerschein. Oder durch ein Okular geschaut. Die Werkreihe umfasst 10 Arbeiten, die aktuell in der Galerie Hoffmann Contemporary Art zu sehen sind.

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