Plastiken von Kerstin von Klein in der Galerie Hoffmann

Kerstin von Klein hat ein Faible für organische Formen. Freude, Hintersinn und ganz viel Lebensweisheit ist in ihren Arbeiten, die obwohl öfter aus Bronze so gar nichts von bierernster Verknöcherheit in sich tragen.

 

Eigentlich sind sie genau das Gegenteil von „Sockelkunst“. Bewegte Motive, die in einem Moment festgehalten sind, der voll aus dem Leben entstammt. Und genauso legen das die Titel der Arbeiten nahe. „Kleines Scheitern“, „Och, ich wollte nur mal so…“, „Sowas Bescheuertes aber auch“, „Nö“, „Kannnichmehr“, „Neue Gelassenheit“ oder „Tod der sinnlosen Grübelei“.

Kerstin von Kleins Bildsprache ist gegenständlich, fast wirken ihre Figuren wie Illustrationen, besser noch wie Mangas. Standfeste Füße, tatkräftige Hände und für Bronzefiguren eine außergewöhnliche Haargestaltung, die den Gießer schon mal verzweifeln lässt.

In der Ausstellung „Das hohe Lied“ in der Galerie Hoffmann (28.11. – 16.01.11) sind Gips- und Bronzefiguren von Kerstin von Klein zu sehen

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