Sala Lieber – Barocke Pracht in der Galerie Hoffmann

Am Montag, 31. März 2014 um 19.00 Uhr wird die Ausstellung „Sala Lieber – Faltenschlag und Spitzenkragen“ in der Galerie Hoffmann Contemporary Art in Wiedenbrück eröffnet. Die Einführung übernimmt der Kunstsammler Dr. Dr. Thomas Rusche – SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin.

Sala-Lieber-2

Hotel Grande Venice – Zum Tee bei den Ornithologinnen, 2014, Öl auf Leinwand, 170 x 150

Ihre Bilder sind mehr barocker Garten, Menagerie und opulente Zauberwelten in einem. Der Faltenwurf, die Radkrägen und die Frisuren lassen sofort das goldene Zeitalter des 17. Jahrhunderts lebendig werden. Die Entdeckung der Welt, das Sprengen aller Grenzen und der unermessliche Reichtum der Oberschicht, die sich in glanzvoller Kunst und Architektur feierten und sich exotische Tiere im Haus und Pflanzen im Garten als Hausgenossen zu halten begonnen, gehören untrennbar in diese Zeit. Und auch der strenge, ernste Blick, keine Gefühlsregung, unnahbar und distanziert lassen den Betrachter erschauern und faszinieren ihn gleichzeitig.

Es ist alles edel, exklusiv und sehr kostbar. Personen, Tiere, Gärten, Gebäude Pflanzen, einfach alles. Der Betrachter ist zwar zugelassen, aber durch die gewählten Großformate nicht wirklich auf Augenhöhe, eher eine Stufe tiefer, niedriger abgestuft.

Überall überraschend viel, überraschend anders und doch vertraut, durch die Zitate die die Künstlerin aus der alten Kunst in ihre neuen zeitgenössischen Bilder aufnimmt. Ein ganzer Kosmos, fremd und faszinierend zugleich.

Die Tiere, meist Vögel, nie geschaute Vögel und schon gar nicht in Europa zu Hause seiende Arten, sitzen dicht an dicht und verhalten sich so gar nicht artgerecht. Figuren meist Frauen, die distanziert und blasiert ins Bild gesetzt sind, sind ebenso exotisch und fremd. Die meist im Hintergrund vorhandenen historischen barocken Gebäude und Räume vertraut und auch fremd.

Erst wenn man sich durch die verwirrende Vielfalt von allem auf der Leinwand gearbeitet hat, kommt der Verdacht auf, dass die scheinbare Historienmalerei gar nicht aus dem Europa der Vergangenheit stammt, sondern auch eine eigene Spezies ist, ähnlich aber nicht gleich auf einem Planeten, ähnlich aber doch anders. Ob sie jetzt oder vergangen sind, so ganz ist das nicht zu entscheiden. Sind die technisch perfekt dargestellten Figuren und Panneaux hier oder doch eine eigene Welt? Sind die jungen rotblonden Frauen wirklich jung, jung geblieben oder vielleicht unsterblich immerwährend alterslos? Sieht so Glück in unermesslichem Reichtum aus? Und wer ist der Exot, Figur, Vogel oder der Betrachter, der wiederum von den Figuren und Tieren, wenn sie nicht selbstvergessen mit sich beschäftigt sind, als Exot, weil so anders betrachtet werden.

Sala Lieber stellt die Gewissheiten wie Vergangenheit, Wissen und Zukunft verdeckt durch brillante Malkunst und dem Mut zur Opulenz, Schönheit und der Erotik in Frage.

Die gebürtige Ungarin (geb. 1980), Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl und Kunstakademie Düsseldorf-Absolventin zeigt, dass sie die Kunstgeschichte im Blut hat und sie weiß sie stark, überraschend heißblütig und überwältigend in ihren Bildern umzusetzen. Berühmte Geschichten und Gesten werden so zu neuen Hinguckern und entwickeln ihre sensationelle Sprengkraft auf den Betrachter ein weiteres mal. Klug und überraschend ist die Kunst von Sala Lieber nichts für schwache leichte Betrachternerven.

Hier regiert das Leben pur, nur welches, dass bleibt offen und lässt Bewunderung und Schwindel im Kopf des Betrachters zurück.

Ihre Bilder sind mehr barocker Garten, Menagerie und opulente Zauberwelten in einem. Der Faltenwurf, die Radkrägen und die Frisuren lassen sofort das goldene Zeitalter des 17. Jahrhunderts lebendig werden. Die Entdeckung der Welt, das Sprengen aller Grenzen und der unermessliche Reichtum der Oberschicht, die sich in glanzvoller Kunst und Architektur feierten und sich exotische Tiere im Haus und Pflanzen im Garten als Hausgenossen zu halten begonnen, gehören untrennbar in diese Zeit. Und auch der strenge, ernste Blick, keine Gefühlsregung, unnahbar und distanziert lassen den Betrachter erschauern und faszinieren ihn gleichzeitig.

Es ist alles edel, exklusiv und sehr kostbar. Personen, Tiere, Gärten, Gebäude Pflanzen, einfach alles. Der Betrachter ist zwar zugelassen, aber durch die gewählten Großformate nicht wirklich auf Augenhöhe, eher eine Stufe tiefer, niedriger abgestuft.

Überall überraschend viel, überraschend anders und doch vertraut, durch die Zitate die die Künstlerin aus der alten Kunst in ihre neuen zeitgenössischen Bilder aufnimmt. Ein ganzer Kosmos, fremd und faszinierend zugleich.

Die Tiere, meist Vögel, nie geschaute Vögel und schon gar nicht in Europa zu Hause seiende Arten, sitzen dicht an dicht und verhalten sich so gar nicht artgerecht. Figuren meist Frauen, die distanziert und blasiert ins Bild gesetzt sind, sind ebenso exotisch und fremd. Die meist im Hintergrund vorhandenen historischen barocken Gebäude und Räume vertraut und auch fremd.

Erst wenn man sich durch die verwirrende Vielfalt von allem auf der Leinwand gearbeitet hat, kommt der Verdacht auf, dass die scheinbare Historienmalerei gar nicht aus dem Europa der Vergangenheit stammt, sondern auch eine eigene Spezies ist, ähnlich aber nicht gleich auf einem Planeten, ähnlich aber doch anders. Ob sie jetzt oder vergangen sind, so ganz ist das nicht zu entscheiden. Sind die technisch perfekt dargestellten Figuren und Panneaux hier oder doch eine eigene Welt? Sind die jungen rotblonden Frauen wirklich jung, jung geblieben oder vielleicht unsterblich immerwährend alterslos? Sieht so Glück in unermesslichem Reichtum aus? Und wer ist der Exot, Figur, Vogel oder der Betrachter, der wiederum von den Figuren und Tieren, wenn sie nicht selbstvergessen mit sich beschäftigt sind, als Exot, weil so anders betrachtet werden.

Sala Lieber stellt die Gewissheiten wie Vergangenheit, Wissen und Zukunft verdeckt durch brillante Malkunst und dem Mut zur Opulenz, Schönheit und der Erotik in Frage.

Die gebürtige Ungarin (geb. 1980), Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl und Kunstakademie Düsseldorf-Absolventin zeigt, dass sie die Kunstgeschichte im Blut hat und sie weiß sie stark, überraschend heißblütig und überwältigend in ihren Bildern umzusetzen. Berühmte Geschichten und Gesten werden so zu neuen Hinguckern und entwickeln ihre sensationelle Sprengkraft auf den Betrachter ein weiteres mal. Klug und überraschend ist die Kunst von Sala Lieber nichts für schwache leichte Betrachternerven.

Hier regiert das Leben pur, nur welches, dass bleibt offen und lässt Bewunderung und Schwindel im Kopf des Betrachters zurück.

Ausstellung Sala Lieber – Faltenschlag und Spitzenkragen
Laufzeit der Ausstellung: 31.3.-15.5.14
Ort: Galerie Hoffmann Contemporary Art, Lange Straße 50, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag 14.30 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.