Kunstvortrag: Bildhauerinnen in der Moderne

In der Kunstgeschichte ist die Bedeutung von Künstlerinnen lange wenig gewürdigt worden. Um so kleiner ist die Gruppe von bekannten Bildhauerinnen. Eine Disziplin die im 19. Jahrhundert in der öffentlichen Wahrnehmung als „Unweiblich“ eingeschätzt wurde. Frauen durften Modell sitzen, aber als Bildhauerinnen aktiv sein, das war selten der Fall. Oft waren sie durch die familiären Strukturen behindert, durch die Öffentlichkeit geschmäht und durch die staatlichen Institutionen geschnitten und wurden nicht mit Aufträgen versorgt.

Bildhauer Galerie Hoffmann

„Urban Settings“ – Malerei von Ira Hoffecker – Skulptur von Jo Kley – Foto: Jörg Pruß

 

Thema des Vortrages werden vier exemplarisch ausgewählte Bildhauerinnen sein: die Französin Camille Claudel, tragische Figur und durch ihre unglückliche Liebe zu Auguste Rodin posthume weltberühmt geworden, Louise Bourgeoise, erst durch die Hochaltrigkeit im Alter bekanntgewordene Bilderhauerin, Niki de Saint Phalle, feministische Skandalnudel und Frau des Künstlers Yves Jean Tinguely und die Engländerin Barbara Hepworth. Ikone der britischen Bildhauerei.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr. Ab 18.30 Uhr ist Einlass und es besteht die Möglichkeit auch die aktuelle Ausstellung „Urban Settings“ auf 600 qm Fläche in der Galerie Hoffmann Contemporary Art zu besuchen.

Es wird eine Kostenbeteiligung von 6 € erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

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