Kunstgenuss geht durch den Magen – Galerie Hoffmann und Ankervilla kooperieren

September 2nd, 2010 - 14:53

Die junge und größte Galerie des Kreises Gütersloh zeigt zur Zeit ihre fünfte Ausstellung zum Thema Speicher. Künstlerinnen und Künstler haben daher schon fünf Mal vor Ort ihre Arbeiten inszeniert und kräftig Hand angelegt. Daher weiß die Galeristin Christiane Hoffmann aus den bisherigen Auf- und Abbauphasen, wie wichtig eine gute Infrastruktur vor Ort ist.

“Alle Künstlerinnen und Künstler schwärmen vom Kaffee und Kuchen bei Wiltrud Schnitker in der Ankervilla und machen in den stressigen Zeiten gerne dort eine Pause,” weiß Galeristin Hoffmann zu berichten. Und daher und weil auch viele Gäste der Galerie Hoffmann nach dem Kunstkauf und Kunstgenuss noch ein wenig in Wiedenbrück verweilen, war die Zusammenarbeit der beiden Häuser fast folgerichtig.

Auch Wiltrud Schnitker, die weiterhin Geschäftsführerin der Ankervilla ist und in gewohnter Qualität ihre Speisen und Getränke bereitet, freut sich über das “bunte Künstlervolk”, das vielsprachig den Gastraum des Cafes gefüllt hat. Die britischen Künstler Joseph Cartwright, Michael Williams, David Beavan und Roger Westoby, die gleich mehrfach kamen und die deftigen Köstlichkeiten auf der Karte rauf und runter probierten lassen die Geschäftsführerin immer noch schmunzeln.

Auch kleinere Gruppen, die erst die Galerie und die Kunstverkaufsausstellung besuchen und dann noch in der Ankervilla einkehren wollen haben schon Termine gebucht. Um die Zusammenarbeit auch vor Ort zu zeigen, werden Kunstserien der Galerie jetzt auch in der Ankervilla präsentiert. Den Anfang machen Arbeiten des Düsseldorfers  Jörg Pruss und der Zeichnerin Regina Stolzmann ebenfalls Düsseldorf und des Malers David Beavan.

Ankervillaund Galerie Hoffmann

Speicherausstellung eröffnet – Galerie Hoffmann startet nach Umbauphase

August 30th, 2010 - 22:21

Die langfristige Existenz der Galerie Hoffmann im Haus Lange Str. 50 in Wiedenbrück ist gesichert und mit der Kunstausstellungseröffnung “Speicher” auch gebührend gefeiert worden. Mehr als 100 Gäste waren zu gegen, als die Galeristin Christiane Hoffmann über das zukünftige Konzept der Galerie und die neue Ausstellung sprach.
Kunsthandlung, Ausstellungsbetrieb, Objekteinrichter und Heimat für moderne, zeitgenössische Kunst ist die Galerie bereits und wird es auch weiter sein.

Dazu paßt auch die Ausstellung “Speicher” da drei unterschiedliche und jeweils großartig arbeitende Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten im Kontrast und im künstlerischen Dialog zeigen. Franz Bahr, Anne-Doris Borgsen und Brigitte Fuhrmann-Mau spielen in ihrer spezifischen Formensprache und Technik mit den Ideen des “Speichers” oder “Aufbewahrens” oder “Sichtbarmachens”, wie die vielen Gespräche während der Eröffnung zeigten.

Hier ein paar Impressionen der Ausstellungseröffnung in der Galerie Hoffmann:

Fotos: Jörg Pruß

Making of Settebello – Ausstellung Speicher in der Galerie Hoffmann

August 29th, 2010 - 10:14

Für die Ausstellung “Speicher” in der Galerie Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück, Kreis Gütersloh, schuf der Künstler Franz Bahr die Metallskulptur Settebello. Das Video zeigt das Making of im Atelier des Künstlers in Köln-Nörvenich.

Die Skulptur ist in unserer Galerie bis zum 3. Oktober 2010 zu sehen.

David Beavan gestaltet ein Pferd für Berlin

August 24th, 2010 - 14:09

Der bekannte Steinfelder Künstler David Beavan hat den ehrenvollen Auftrag übernommen eine lebensgroße Pferdeplastik zu schaffen, die in der Landesvertretung Niedersachsens in Berlin seine Aufstellung finden wird.

Sechs namhafte Sponsoren aus der Wirtschaft Niedersachsens haben sich zusammen gefunden, um auf Anregung von Gemeindedirektor Peter Möllmann a.D. das Werk möglich zu machen.

Bildquelle:  Sponsoren, Künstler und Initiatoren im Atelier des Künstlers vor dem Pferd

Um sich persönlich von dem Entwurf und den Start des Malprozesses zu überzeugen, haben die Sponsoren den Entwurf für das Pferd im Atelier des Künstlers David Beavan entgegen genommen und auf das gute Gelingen angestoßen.

Konzept und künstlerische Gestaltung hat der Künstler, der bereits an der Entstehung der bekannten Steinfelder Pferdestraße und dem Pferd für die Staatskanzlei 2006 beteiligt war, übernommen.

Idee des Entwurfes ist, dem Pferd, beginnend vom Sockel, auf unterhaltsame und gut zu entschlüsselnde Weise die Geschichte und die Vielfältigkeit des Landes Niedersachen als “malerisches Gewand” zu geben. Die Galeristin und Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann gab hierzu weiterführende Erläuterungen.

Aufsteigend aus den Bundesfarben sind an den Beinen alle vier Territorien mit ihren Hauptstädten vertreten, aus denen 1946 Niedersachsen gebildet worden war. Auf dem Körper des Pferdes befinden sich kunstgeschichtliche und touristische Highlights, sowie die naturräumlichen Schönheiten des Landes, Küste, Seen und die Skigebiete im Harz finden sich ebenso wie das Horst Janssen-Museum und das Oldenburger Schloss.

Alle Regionen wurden bei der Suche der Motive vom Künstler mit einbezogen. Aus der Fülle des Materials und der regen Teilnahme der Regionen die der Künstler entgegennehmen konnte, zeigt sich die große Verbundenheit der Menschen mit ihrem Bundesland.

Auch wichtige und international bekannte Persönlichkeiten, wie Wilhelm Busch oder Otto Hahn sind durch Portraits oder Symbole Teil des Entwurfes.

Mit dem Start der Realisierungsphase wird der vorletzte Abschnitt des “Pferdes für Berlin” eingeläutet. Mit der Übergabe des fertiggestalteten Pferdes in der Landesvertretung Niedersachsen vermutlich im Herbst 2010 im Beisein des Ministerpräsidenten wird das Pferd seinen dauerhaften Platz einnehmen.

Die weiteren Malfortschritte werden hier auf der Internetseite und in einem Fernsehbeitrag des NDR zusammenfasst zum Abschluss des Projektes vorgestellt werden.

Franz Bahr zeigt pneumatic sculptures in der Galerie Hoffmann

August 17th, 2010 - 19:43

Im Rahmen der kommenden Ausstellung Speicher zeigt der bekannte Kölner Metallbildhauer Franz Bahr einige seiner pneumatic sculptures in der Galerie Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück.

Bahr der die Technik seit 1991 erst erfunden und dann immer weiter perfektioniert hat, nutzt Metallbleche unterschiedlicher Art, versieht diese mit einer vorher festgelegten Form und “bläst” diese dann auf. Das Metall reagiert durch seine Beweglichkeit auf den Luftdruck und lässt so Figuren entstehen, die, meist pflanzenartig anmutend, komplett einzigartig mit Knicken, Biegungen und Rundungen reagieren.

Wie eine solche Plastik nur durch Druckluft am Ende des Entstehungsprozesses vom Künstler vollendet wird, hat Franz Bahr in einem Video festhalten lassen.

“Spider” zeigt als kleiner Appetithappen, die die Plastiken die in der Ausstellung Speicher in der Galerie Hoffmann zu sehen sein werden entstanden sind.

Und hier der Film:

Joan Moreno mit Zeichnungen in der Galerie Hoffmann vertreten

August 16th, 2010 - 17:21

Die Kunst von Joan Moreno der aus Valencia stammt und seit über 30 Jahren in Deutschland zu Hause ist, berührt nicht nur die optischen Sinne, sie vermittelt zwischen dem Gegenständlichen, Abbildhaften und dem Gefühlsmäßigen, Sinnlichen. Damit wird das vermeintlich Unsichtbare, Sinnstiftende und Verborgene schließlich doch sichtbar.

Dahinter verbirgt sich ein großer intellektueller Anspruch in der Kunst, in dem sich Details und Zusammenhänge aufeinander beziehen, miteinander kommunizieren und zugleich widerspiegeln, was der Künstler beabsichtigt, wenn er – die Natur und Umwelt beobachtend – unterschiedliche Stillleben und Kompositionen entwirft, die beinahe zufällig scheinen, aber dennoch allenthalben bekannt und vertraut wirken.

Seine Zeichnungen sind heiter und konzentriert und erlauben das Eintauchen in einen eigenen Kosmos. Eine Auswahl der neuesten Arbeiten ist jetzt ständig in der Galerie Hoffmann vertreten.

Kunst von Joan Moreno

Neue Ausstellung in der Galerie Hoffmann – Speicher

August 14th, 2010 - 11:38

Am Sonntag, den 29. August 2010 um 15 Uhr wird die neue Kunstausstellung der Galerie Hoffmann eröffnet. Die Künstlerinnen Anne Doris Borgsen und Brigitte Fuhrmann-Mau sowie der erstmalig in Westfalen zu sehende Metallbildhauer Franz Bahr verwandeln die ganze Galerie zu einem gigantischen Speicher.

Speicher ist der Titel der Präsentation, bei der die drei Künstler in ihren spezifischen Arbeitsweisen mit und in dem Raum der Galerie agieren.

Anne Doris Borgsen sorgt im Dachgeschoss, dem klassischen Speicherort mit ihren Installationen für eine begehbare imaginäre Speicherwelt von versunkenem, neuen und sehr politischem. Die engagierte Künstlerin, die an der Kunst- und Musikschule Bielefeld lehrt, ist seit langem hintergründig in ihrer Formensprache den Phänomenen des Alltags und der zwischenmenschlichen Bedingtheit auf der Spur.

Die Malerin Brigitte Fuhrmann-Mau zeigt ebenfalls malerische, gespeicherte Eindrücke der belebten Natur in überlebensgröße Formen verschwinden und lassen das organische Originalmaterial zu Relikten einer vergangen Zeit werden, von der die Künstlerin als Botschafterin berichtet.

Der Metallkünstler Franz Bahr stellt zum ersten Mal in Westfalen aus. Seine pneumatischen Metallskulpturen verblüffen durch ihren amorphen und mystischen Formenschatz. Der große Oktopus und seine kleinen Verwandten, die Metallkissen und freien Formen entstehen durch ein bereits 1991 entwickeltes Verfahren des pneumatischen Formens, das gestaltenden Willen des Künstlers und Entstehungszufall zusammentreffen lässt. Hoch ästhetisch und komplett eigen zeigen alle drei Künstler, was es an Ideen, Gegenwärtigem und Phantastischem zu speichern lohnt.

Ausstellungseröffnung Elisabeth Fellermann Zwischenstücke

August 12th, 2010 - 16:03

Die Lüdinghausener Künstlerin Elisabeth Fellermann zeigt bis zum 29.08.2010 im La Folie Ostbevern, die Ausstellung Zwischenstücke. Zwischenstücke sind keine Endstücke oder Randstücke, keine Stücke, die rechts oder links sind, oft keine die man sieht.

Sie sind die verbindenden Elemente von mehreren Teilen. Die die oft nicht sichtbar sind, die aber wenn sie fehlen, das ganze System stillstehen oder auseinanderbrechen lassen würden. Kurz Zwischenstücke sind wichtig und schaffen Verbindungen.

In den drei Werkgruppen die Elisabeth Fellermann jetzt bis zum 29.08.2010 im La Folie zeigt, ist dieser Grundgedanke immer vorhanden.

Die preisgekrönte Arbeit (Publikumspreis!) „Verwickelt“ dominiert den Raum. Die Arbeit besteht aus gut 100 kleinen und großen Papierfiguren die in einem unregelmäßigen Drahtgefecht eingebracht sind. Bei fast jeder Figur kann man durch die Drahtwickel um sie herum ahnen, dass die Figuren an der „Verwicklung“ durch Zappeln, Herumrudern mit den Armen oder durch sich im Kreis drehen, selber für Verwicklung gesorgt haben. „In etwas verwickelt werden“, hat ja in die Sprache als Sinnspruch Eingang gefunden.
[...]

Impressionen aus der Ausstellung “Lebensspuren” von Brigitte Fuhrmann-Mau

Juli 31st, 2010 - 22:46

Noch  bis zum 27.8.2010 zeigen wir in unserer Galerie, Lange Str. 50, 33378 Rheda-Wiedenbrück die Ausstellung Lebensspuren mit Bildern von Brigitte Fuhrmann-Mau. Öffnungszeiten Di-Sa 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Fotos: Jörg Pruß

Kunst aus dem Automaten jetzt in der Galerie Hoffmann

Juli 27th, 2010 - 21:39

Kunst aus dem Automaten ist mit dem Namen des Gütersloher Galeristen Horst Grabenheinrich verbunden. Mit seiner Verabschiedung in den Ruhestand, wurde das Projekt Kunst aus dem Automaten jetzt in die Galerie Hoffmann nach Rheda-Wiedenbrück übertragen. Der bekannte Automat mit seinen elf Fächern und Klappen wird nun wie gewohnt mit Künstlerinnen und Künstlern die bisher mit Horst Grabenheinrich zusammen arbeiten gefüllt sein. Darüber hinaus werden auch Künstlerinnen und Künstler der Galerie Hoffmann dort vertreten sein.

Von folgenden Künstlerinnen und Künstlern sind Unikatschachtel zu bekommen: Otto Beckmann, Adelheid Schöpfer, Beate Freier-Bongaertz, Christoph Winkler, Frank Zucht, Fritz Wutzdorff, Jochen Kublik, Moreno Ugo und Nobert Feger.

Für alle die das Format noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung:

Der Clou des Kaufs von Kunst aus dem Automaten ist der Kauf eines Schachtelunikats von Künstlerinnen und Künstlern am Automaten, so dass der Käufer zwar durch die Bilder an der Schauseite des Automaten eine ungefähre Vorstellung vom Stil des Künstlers und der Künstlerin erhält, aber nicht wirklich weiß, was er oder sie da für seinen Kaufpreis erhält.

Bildquelle: Horst Grabenheinrich und Christiane Hoffmann beim Aufstellen des Automaten in der Galerie Hoffmann

Bei dem Format Kunst aus dem Automaten handelt es sich um ein Projekt das es ermöglicht, Künstlerinnen und Künstlern Unikate in ihrer unverwechselbaren Formensprache zu schaffen, die in Zigarettenschachtelgröße (alle Schachteln sind 8,7 cm x 6 cm x 2 cm groß) schon alleine als Kunstwerk funktionieren, die in Reihe in einen Objektrahmen eingegeben, zu einem wachsenden mehrteiligen Kunstwerk werden und ganz nebenbei für Künstler eine kleine Einnahme und für Kunstkäufer ein kleines Investment bilden.

Der Käufer und die Käuferin muss selber aktiv werden und 5 Euro in 5 x 1 Euro-Stücken in den Automaten werfen und die berühmte Grifflade ziehen, um an die Unikatschachtel zu gelangen. Der restliche Kaufpreis von 32 Euro ist in der Galerie zu entrichten. Dort sind auch mehrere Rahmengrößen für die gewünschte Aufhängung oder Präsentation vorrätig, so dass dem sofortigen Kunstgenuß nichts im Wege steht.

Idee des Formates, das der ehemalige Galerist Horst Grabenheinrich entwickelte ist, auch noch nicht kunstaffine Menschen durch den spielerischen Aspekt des Kaufens am Automaten für Kunst aufgeschlossen zu machen und darüber hinaus mit preisgünstigen Angeboten, sowohl für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler einen Verdienst zu ermöglichen, als auch das Einstiegsinvestment für die werdenden Kunstsammlerinnen und Kunstsammler niedrig zu halten.

Wichtig ist, dass alle dabei gewinnen und die Freude überwiegt und keiner für das Projekt übervorteilt wird.

Auf Wunsch kann der gefüllte Automat auch auf Firmenfeiern, Jubiläen, für Kundenevents temporär zur Verfügung gestellt werden. Eine längerfristige Aufstellung ist nach Absprache möglich.

Die Galerie Hoffmann hat jetzt das Projekt gemeinsam mit Horst Grabenheinrich in die eigenen Räumlichkeiten übernommen. Dadurch ist das Angebot der Unikate sehr weitgefächert und bildet eine Übersicht über die beiden Künstlerportfolios der ehemaligen Galerie Grabenheinrich und der bestehenden Galerie Hoffmann.

Zusätzlich zum Kunstautomaten in der Galerie Hoffmann gibt es nun auch einen Online-Shop, in dem die Kunstschachteln erworben werden können. Geliefert werden die Unikate  innerhalb von Deutschland und dem europäischen Ausland.





Kunst aus dem Automaten